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Abriss

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Er war am Ziel, hatte seinen Triumph, doch wo war der Hass? Diese Frage beschäftigt den Protagonisten während einer Zugfahrt in seine vage Vergangenheit und Kindheit. 'Abriss' erzählt von einer 'Kleinhäusler'-Familie in den frühen sechziger Jahren, während einer Reise mit den Scharnov-Zügen. Auf dieser Zugfahrt tauchen Figuren auf und verschwinden wieder: die geliebte Großmutter, die Mutter und ihre Freunde, der Matrosenkappenmann (auch Vater genannt), die Nichtmehrehefrau und der Metzger aus der Heimatstadt, sowie flüchtige Begegnungen in New York. Diese Charaktere bringen Duft, Stimme und Sprachmusik in die Reise, die in die ungeliebte Kindheit führt und ein intensives, bedrängendes Bild erzeugt. Die Leser müssen darauf gefasst sein, dass die Sprachmusik oft überraschend ins Komische, Absurde und Deftige kippt; bitteres Gelächter zieht über den Zug, in dem ein Mann auf Rache sinnt. Zu oft war ein Schreien im Haus gewesen, denkt er. Ein neuer, typisch österreichischer Ton wird angeschlagen: lakonisch, melancholisch und musikalisch. Der Matrosenkappenmann und die Mutter sind enttäuscht von ihm, und er fühlt sich wie ein Verlierer, ein Versager, ein Nichtsnutz, ein Schatten seines eigenen Niedergangs.

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Abriss, Heinz D. Heisl

Lingua
Pubblicato
2008
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(Copertina rigida),
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In buone condizioni
Prezzo
2,79 €

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Titolo
Abriss
Lingua
Tedesco
Editore
Dittrich
Pubblicato
2008
Formato
Copertina rigida
Pagine
267
ISBN10
3937717994
ISBN13
9783937717999
Serie
Descrizione
Er war am Ziel, hatte seinen Triumph, doch wo war der Hass? Diese Frage beschäftigt den Protagonisten während einer Zugfahrt in seine vage Vergangenheit und Kindheit. 'Abriss' erzählt von einer 'Kleinhäusler'-Familie in den frühen sechziger Jahren, während einer Reise mit den Scharnov-Zügen. Auf dieser Zugfahrt tauchen Figuren auf und verschwinden wieder: die geliebte Großmutter, die Mutter und ihre Freunde, der Matrosenkappenmann (auch Vater genannt), die Nichtmehrehefrau und der Metzger aus der Heimatstadt, sowie flüchtige Begegnungen in New York. Diese Charaktere bringen Duft, Stimme und Sprachmusik in die Reise, die in die ungeliebte Kindheit führt und ein intensives, bedrängendes Bild erzeugt. Die Leser müssen darauf gefasst sein, dass die Sprachmusik oft überraschend ins Komische, Absurde und Deftige kippt; bitteres Gelächter zieht über den Zug, in dem ein Mann auf Rache sinnt. Zu oft war ein Schreien im Haus gewesen, denkt er. Ein neuer, typisch österreichischer Ton wird angeschlagen: lakonisch, melancholisch und musikalisch. Der Matrosenkappenmann und die Mutter sind enttäuscht von ihm, und er fühlt sich wie ein Verlierer, ein Versager, ein Nichtsnutz, ein Schatten seines eigenen Niedergangs.