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Der heulende Müller

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Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg erscheint in dem abgelegenen Dorf Suukoski in Nordfinnland der geheimnisvolle Gunnar Huttunen, um die verfallene Mühle wieder in Betrieb zu nehmen. Obwohl die Dorfbewohner zunächst von seiner Ankunft profitieren, wendet sich bald die Stimmung gegen ihn. Gunnar, auch Kunnari genannt, leidet unter Depressionen und zieht sich in die Wälder zurück, wo er wie ein Wolf heult. Nur die Außenseiter des Dorfes, wie der Gemeindepolizist Portimo und der alkoholkranke Briefträger Piitisjärvi, halten zu ihm. Zudem entwickelt Kunnari eine unschuldige Liebesbeziehung zur Beraterin des Landwirtschaftsklubs, Sanelma. Für die anderen Dorfbewohner ist er ein unberechenbarer Wahnsinniger, der in eine Anstalt gehört. Nachdem Kunnari aus der Nervenklinik flieht, beginnt das Dorf eine Jagd auf ihn. Die Atmosphäre des nördlichen Finnlands wird eindrucksvoll zwischen idyllischer Ruhe und bedrückender Einsamkeit eingefangen. Der Autor gelingt es, eine beklemmende Enge in der weiten Landschaft darzustellen, und der sparsamen, präzisen Stil vermittelt unaufdringliche Spannung und oft versteckten Humor. Die gelungene Übersetzung rundet dieses herausragende Leseerlebnis ab, das nicht nur Finnland-Fans begeistert.

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Der heulende Müller, Arto Paasilinna

Lingua
Pubblicato
1999
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(In brossura)
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Lingua
Tedesco
Editore
Heyne]
Pubblicato
1999
Formato
In brossura
ISBN10
3453150384
ISBN13
9783453150386
Serie
Prima pubblicazione
2005
Titolo originale
Ulvova mylläri
Valutazione
4,1 su 5
Descrizione
Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg erscheint in dem abgelegenen Dorf Suukoski in Nordfinnland der geheimnisvolle Gunnar Huttunen, um die verfallene Mühle wieder in Betrieb zu nehmen. Obwohl die Dorfbewohner zunächst von seiner Ankunft profitieren, wendet sich bald die Stimmung gegen ihn. Gunnar, auch Kunnari genannt, leidet unter Depressionen und zieht sich in die Wälder zurück, wo er wie ein Wolf heult. Nur die Außenseiter des Dorfes, wie der Gemeindepolizist Portimo und der alkoholkranke Briefträger Piitisjärvi, halten zu ihm. Zudem entwickelt Kunnari eine unschuldige Liebesbeziehung zur Beraterin des Landwirtschaftsklubs, Sanelma. Für die anderen Dorfbewohner ist er ein unberechenbarer Wahnsinniger, der in eine Anstalt gehört. Nachdem Kunnari aus der Nervenklinik flieht, beginnt das Dorf eine Jagd auf ihn. Die Atmosphäre des nördlichen Finnlands wird eindrucksvoll zwischen idyllischer Ruhe und bedrückender Einsamkeit eingefangen. Der Autor gelingt es, eine beklemmende Enge in der weiten Landschaft darzustellen, und der sparsamen, präzisen Stil vermittelt unaufdringliche Spannung und oft versteckten Humor. Die gelungene Übersetzung rundet dieses herausragende Leseerlebnis ab, das nicht nur Finnland-Fans begeistert.