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Lärm im Spiegel

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Warum Gedichte? Erich Kästner gibt die Antwort: »Dass jemand ausspricht, was ihn bewegt und bedrückt, ist nützlich.« In Lärm im Spiegel aus dem Jahr 1929 zeigt sich Kästner als Lyriker von Rang. Prädikat: absolut gegenwärtig und uneingeschränktgebrauchsfähig.Sachliche RomanzeAls sie einander acht Jahre kannten(und man darf sagen: sie kannten sich gut),kam ihre Liebe plötzlich abhanden.Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.Sie waren traurig, betrugen sich heiter,versuchten Küsse, als ob nichts sei,und sahen sich an und wussten nicht weiter.Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.Er sagte, es wäre schon Viertel nach vierund Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken. ûNebenan übte ein Mensch Klavier.Sie gingen ins kleinste Café am Ortund rührten in ihren Tassen.Am Abend saßen sie immer noch dort.Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wortund konnten es einfach nicht fassen.

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Lärm im Spiegel, Erich Kästner

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Pubblicato
1988
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(In brossura)
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Lingua
Tedesco
Pubblicato
1988
Formato
In brossura
Pagine
106
ISBN10
342311004X
ISBN13
9783423110044
Serie
Valutazione
4,15 su 5
Descrizione
Warum Gedichte? Erich Kästner gibt die Antwort: »Dass jemand ausspricht, was ihn bewegt und bedrückt, ist nützlich.« In Lärm im Spiegel aus dem Jahr 1929 zeigt sich Kästner als Lyriker von Rang. Prädikat: absolut gegenwärtig und uneingeschränktgebrauchsfähig.Sachliche RomanzeAls sie einander acht Jahre kannten(und man darf sagen: sie kannten sich gut),kam ihre Liebe plötzlich abhanden.Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.Sie waren traurig, betrugen sich heiter,versuchten Küsse, als ob nichts sei,und sahen sich an und wussten nicht weiter.Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.Er sagte, es wäre schon Viertel nach vierund Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken. ûNebenan übte ein Mensch Klavier.Sie gingen ins kleinste Café am Ortund rührten in ihren Tassen.Am Abend saßen sie immer noch dort.Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wortund konnten es einfach nicht fassen.