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Als Knabe wurde er von Seneca erzogen, mit sechzehn zum Kaiser gekrönt, nachdem seine Mutter den Stiefvater Claudius vergiftet hatte - die Laufbahn Neros begann außergewöhnlich und ging spektakulär weiter: Zunächst beliebt, herrschte Nero bald immer grausamer, unberechenbarer. Er ließ Gegner ermorden, aber auch die eigene Mutter und legendäre Geliebte wie Poppaea; leidenschaftlich gab er sich der Kunst und dem Luxus hin. Dann der große Brand Roms, für den Nero die Christen brutal verfolgen ließ, während er selbst davon profitierte und Platz für seinen ungeheuren Palast hatte, die Domus Aurea. Alles in Neros Leben ist Geschichte und Mythos gleichermaßen. Dezso Kosztolányi, der Übervater der ungarischen Literatur, erzählt das Leben des Tyrannen als üppigen, mitreißenden Bilderbogen aus dem alten Rom. Farbig und facettenreich schildert er Neros Schicksal, seine Hybris, seine Gräueltaten und sein Ende. Zugleich zeichnet Kosztolányi in dem 1922 veröffentlichten Roman das überzeitliche, in die Zukunft weisende Psychogramm eines Diktators.

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Nero, Dezső Kosztolányi

Lingua
Pubblicato
2017
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(Copertina rigida)
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Titolo
Nero
Lingua
Tedesco
Editore
Rowohlt
Pubblicato
2017
Formato
Copertina rigida
Pagine
320
ISBN10
3871341851
ISBN13
9783871341854
Serie
Prima pubblicazione
1921
Titolo originale
Nero, a véres kolto
Valutazione
3,85 su 5
Descrizione
Als Knabe wurde er von Seneca erzogen, mit sechzehn zum Kaiser gekrönt, nachdem seine Mutter den Stiefvater Claudius vergiftet hatte - die Laufbahn Neros begann außergewöhnlich und ging spektakulär weiter: Zunächst beliebt, herrschte Nero bald immer grausamer, unberechenbarer. Er ließ Gegner ermorden, aber auch die eigene Mutter und legendäre Geliebte wie Poppaea; leidenschaftlich gab er sich der Kunst und dem Luxus hin. Dann der große Brand Roms, für den Nero die Christen brutal verfolgen ließ, während er selbst davon profitierte und Platz für seinen ungeheuren Palast hatte, die Domus Aurea. Alles in Neros Leben ist Geschichte und Mythos gleichermaßen. Dezso Kosztolányi, der Übervater der ungarischen Literatur, erzählt das Leben des Tyrannen als üppigen, mitreißenden Bilderbogen aus dem alten Rom. Farbig und facettenreich schildert er Neros Schicksal, seine Hybris, seine Gräueltaten und sein Ende. Zugleich zeichnet Kosztolányi in dem 1922 veröffentlichten Roman das überzeitliche, in die Zukunft weisende Psychogramm eines Diktators.