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»Kenne keine längere, keine kürzere und überhaupt auch keine andere Geschichte als die meines eigenen Lebens und all dessen, was mich in den dazugehörigen Tagen beschäftigt hat. Alles hat sich von Grund auf verändert. Im Grunde hat sich nichts verändert.« 1988 erscheint das Debüt von Andreas Neumeister, das durch seine Eigenwilligkeit verblüfft. Dieses Erstlingswerk gleicht einem Riesenpuzzle, denn »das Leben ist kein Roman«. Neumeister spielt mit Genres und setzt autobiographische Erinnerungen, bayerische Heimatkunde, politische Geschichte, geologische und ethnologische Exkurse, Naturbeschreibungen, Briefe, Reiseberichte und Tagebücher zusammen, um das Leben des Andreas Nachleger zu rekonstruieren. »Nachleger, weil ich während des Heranreifens meiner wichtigsten Gedanken ständig nachlegen mußte...« Diese funkenschlagende Prosa, voller Witz und Rhythmus, lässt den Leser nicht zur Ruhe kommen. In wild wuchernden, assoziativen Sätzen umkreist Neumeister die geschichtliche Landschaft seiner Heimat, in der Schrecken und Schönheit, Vergangenes und Gegenwärtiges verschmelzen. Nichts bleibt bedeutungslos; die Wirklichkeit wird in grotesken Volten zur Kenntlichkeit entzerrt. Kalauer und Trivialmythen stehen neben philosophischen Einsichten, während autobiographisches Bekenntnis und historische Erfahrung sich unentwegt vermengen. Dieses Debütroman zeugt von der Vielfalt der Einflüsse, die Neumeister geprägt haben.
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Äpfel vom Baum im Kies, Andreas Neumeister
- Lingua
- Pubblicato
- 1994
- Rilegatura
- (In brossura)
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- Titolo
- Äpfel vom Baum im Kies
- Lingua
- Tedesco
- Autori
- Andreas Neumeister
- Editore
- Suhrkamp
- Pubblicato
- 1994
- Formato
- In brossura
- Pagine
- 260
- ISBN10
- 3518406213
- ISBN13
- 9783518406212
- Serie
- Descrizione
- »Kenne keine längere, keine kürzere und überhaupt auch keine andere Geschichte als die meines eigenen Lebens und all dessen, was mich in den dazugehörigen Tagen beschäftigt hat. Alles hat sich von Grund auf verändert. Im Grunde hat sich nichts verändert.« 1988 erscheint das Debüt von Andreas Neumeister, das durch seine Eigenwilligkeit verblüfft. Dieses Erstlingswerk gleicht einem Riesenpuzzle, denn »das Leben ist kein Roman«. Neumeister spielt mit Genres und setzt autobiographische Erinnerungen, bayerische Heimatkunde, politische Geschichte, geologische und ethnologische Exkurse, Naturbeschreibungen, Briefe, Reiseberichte und Tagebücher zusammen, um das Leben des Andreas Nachleger zu rekonstruieren. »Nachleger, weil ich während des Heranreifens meiner wichtigsten Gedanken ständig nachlegen mußte...« Diese funkenschlagende Prosa, voller Witz und Rhythmus, lässt den Leser nicht zur Ruhe kommen. In wild wuchernden, assoziativen Sätzen umkreist Neumeister die geschichtliche Landschaft seiner Heimat, in der Schrecken und Schönheit, Vergangenes und Gegenwärtiges verschmelzen. Nichts bleibt bedeutungslos; die Wirklichkeit wird in grotesken Volten zur Kenntlichkeit entzerrt. Kalauer und Trivialmythen stehen neben philosophischen Einsichten, während autobiographisches Bekenntnis und historische Erfahrung sich unentwegt vermengen. Dieses Debütroman zeugt von der Vielfalt der Einflüsse, die Neumeister geprägt haben.


