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Kommunale Wohnungspolitik im Dritten Reich

Siedlungsideologie, Kleinhausbau und "Wohnraumarisierung" am Beispiel Münchens

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  • 458pagine
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Während Hitler und seine Architekten die Umgestaltung Münchens zur monumentalen „Hauptstadt der Bewegung“ planten, herrschte in der Stadt schwere Wohnungsnot. Die Abkehr von der öffentlichen Subventionierung des Mietwohnungsbaus und die Konzentration auf das Siedlungswesen hatten schon in den ersten Jahren der NS-Herrschaft unzureichende Bauleistungen zur Folge. Im Krieg kam der zivile Wohnungsbau vollends zum Erliegen. Die Reaktion der nationalsozialistischen Stadtverwaltung auf die Wohnungsproblematik war nicht nur für München von Bedeutung, da Oberbürgermeister Fiehler als Vorsitzender des Deutschen Gemeindetages und Leiter des Hauptamtes für Kommunalpolitik der NSDAP zugleich überregionalen Einfluß ausübte. Die am Beispiel Münchens geschilderten Programme zum Bau von „Kleinsiedlungen“ oder „Volkswohnungen“ konnten den Mangel nicht beheben. Daher suchte die kommunale Wohnungspolitik nach Ausweichstrategien. Zu ihnen gehörte seit dem Pogrom vom November 1938 auch die „Arisierung“ des Wohnraums. Aus der Presse: „Insgesamt gesehen liegt die Stärke dieser Studie in der soliden, gründlichen Aufarbeitung der Münchener Wohnungsbaupolitik, die die Autorin auch gut darzustellen vermag.“ Adelheid von Saldern, in: Zeitschrift für Sozialreform 2001, Heft 3

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Kommunale Wohnungspolitik im Dritten Reich, Ulrike Haerendel

Lingua
Pubblicato
1999
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(Copertina rigida)
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Titolo
Kommunale Wohnungspolitik im Dritten Reich
Sottotitolo
Siedlungsideologie, Kleinhausbau und "Wohnraumarisierung" am Beispiel Münchens
Lingua
Tedesco
Editore
Oldenbourg
Pubblicato
1999
Formato
Copertina rigida
Pagine
458
ISBN10
3486563890
ISBN13
9783486563894
Serie
Descrizione
Während Hitler und seine Architekten die Umgestaltung Münchens zur monumentalen „Hauptstadt der Bewegung“ planten, herrschte in der Stadt schwere Wohnungsnot. Die Abkehr von der öffentlichen Subventionierung des Mietwohnungsbaus und die Konzentration auf das Siedlungswesen hatten schon in den ersten Jahren der NS-Herrschaft unzureichende Bauleistungen zur Folge. Im Krieg kam der zivile Wohnungsbau vollends zum Erliegen. Die Reaktion der nationalsozialistischen Stadtverwaltung auf die Wohnungsproblematik war nicht nur für München von Bedeutung, da Oberbürgermeister Fiehler als Vorsitzender des Deutschen Gemeindetages und Leiter des Hauptamtes für Kommunalpolitik der NSDAP zugleich überregionalen Einfluß ausübte. Die am Beispiel Münchens geschilderten Programme zum Bau von „Kleinsiedlungen“ oder „Volkswohnungen“ konnten den Mangel nicht beheben. Daher suchte die kommunale Wohnungspolitik nach Ausweichstrategien. Zu ihnen gehörte seit dem Pogrom vom November 1938 auch die „Arisierung“ des Wohnraums. Aus der Presse: „Insgesamt gesehen liegt die Stärke dieser Studie in der soliden, gründlichen Aufarbeitung der Münchener Wohnungsbaupolitik, die die Autorin auch gut darzustellen vermag.“ Adelheid von Saldern, in: Zeitschrift für Sozialreform 2001, Heft 3