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Zungen aus Stein

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Zwölf Erzählungen, verfasst von einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts: Immer einengender wird die Welt, zuletzt sogar bedrohlich, und so ziehen sich die Heldinnen dieser Geschichten in ihre Träume zurück. Doch was, wenn das nicht mehr geht, weil die Realität durch alle Ritzen dringt? So wie der Schnee im Winter 1962/63 in London, so steigt die Verzweiflung in diesen Erzählungen. Kälte und Wasser dringen ein, der Strom fällt aus, alles scheint zusammenzubrechen. Und die Erzählerin, allein mit ihren kleinen Kindern, fragt sich, wie die Zukunft aussehen könnte, in einer Welt, in der sich die Menschen mit der Katastrophe abfinden. Kurz vor ihrem Tod vollendete Sylvia Plath die Erzählung »Schneeangriff«, bevor ihre Kräfte endgültig schwanden. So ist in all diesen zwischen 1958 und 1963 entstandenen Geschichten Plaths Leben direkt nachzuspüren: ihre Zeit in England, ihre Arbeit im Massachusetts General Hospital, ihre Kindheit im Haus der Großeltern, die Enge und Borniertheit der englischen Provinz und nicht zuletzt die Auseinandersetzung mit dem Beruf der Schriftstellerin und ihre Flucht in die Welt der Phantasie. Das Erzählte ist durchdringen von ihrem Leiden an sich selbst und den anderen und doch auch von ihrem Sinn für die Schönheit und Poesie des Augenblicks.

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Zungen aus Stein, Sylvia Plath

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Pubblicato
2001
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(Copertina rigida)
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Lingua
Tedesco
Editore
Piper
Pubblicato
2001
Formato
Copertina rigida
Pagine
265
ISBN10
3492227813
ISBN13
9783492227810
Serie
Titolo originale
Johnny Panic and the bible of dreams and other prose writings
Valutazione
3,9 su 5
Descrizione
Zwölf Erzählungen, verfasst von einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts: Immer einengender wird die Welt, zuletzt sogar bedrohlich, und so ziehen sich die Heldinnen dieser Geschichten in ihre Träume zurück. Doch was, wenn das nicht mehr geht, weil die Realität durch alle Ritzen dringt? So wie der Schnee im Winter 1962/63 in London, so steigt die Verzweiflung in diesen Erzählungen. Kälte und Wasser dringen ein, der Strom fällt aus, alles scheint zusammenzubrechen. Und die Erzählerin, allein mit ihren kleinen Kindern, fragt sich, wie die Zukunft aussehen könnte, in einer Welt, in der sich die Menschen mit der Katastrophe abfinden. Kurz vor ihrem Tod vollendete Sylvia Plath die Erzählung »Schneeangriff«, bevor ihre Kräfte endgültig schwanden. So ist in all diesen zwischen 1958 und 1963 entstandenen Geschichten Plaths Leben direkt nachzuspüren: ihre Zeit in England, ihre Arbeit im Massachusetts General Hospital, ihre Kindheit im Haus der Großeltern, die Enge und Borniertheit der englischen Provinz und nicht zuletzt die Auseinandersetzung mit dem Beruf der Schriftstellerin und ihre Flucht in die Welt der Phantasie. Das Erzählte ist durchdringen von ihrem Leiden an sich selbst und den anderen und doch auch von ihrem Sinn für die Schönheit und Poesie des Augenblicks.