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Programmieren in Modula-2

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Die Sprache sollte in einer einzigen höheren Programmiersprache programmiert werden, die den Anforderungen des Systementwurfs auf hoher Ebene sowie der Programmierung auf niederer, maschinennaher Ebene gerecht wird. Letztere ist für Systemteile erforderlich, die direkt mit der Hardware interagieren. Modula-2 entstand aus sorgfältigen Entwurfsüberlegungen und beinhaltet alle Möglichkeiten von Pascal, erweitert um wichtige Konzepte wie Module und Multiprogrammierung. Die Syntax orientiert sich mehr an Modula als an Pascal, was zur Namenswahl führte. Wesentliche Ergänzungen von Modula-2 im Vergleich zu Pascal sind: 1. Das Modulkonzept, das eine Aufspaltung in Definitionsteil und Implementationsteil ermöglicht. 2. Eine systematischere Syntax, die das Erlernen erleichtert, indem jede Struktur, die mit einem Schlüsselwort beginnt, auch mit einem Schlüsselwort endet. 3. Das Konzept des Prozesses als Schlüssel zur Multiprogrammierung. 4. Niedere, maschinennahe Sprachelemente, die es erlauben, die strengen Typenkonsistenzregeln zu umgehen und Daten flexibel abzubilden. 5. Der Prozedurtyp, der eine dynamische Zuweisung von Prozeduren an Variablen ermöglicht. Eine erste Implementierung war 1979 für PDP-11-Rechner verfügbar, und die Sprachdefinition wurde im März 1980 veröffentlicht. Seitdem wird die Sprache täglich an unserem Institut genutzt.

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Programmieren in Modula-2, Niklaus Wirth

Lingua
Pubblicato
1985
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(Copertina rigida)
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Titolo
Programmieren in Modula-2
Lingua
Tedesco
Editore
Springer
Pubblicato
1985
Formato
Copertina rigida
Pagine
220
ISBN10
3540133011
ISBN13
9783540133018
Serie
Descrizione
Die Sprache sollte in einer einzigen höheren Programmiersprache programmiert werden, die den Anforderungen des Systementwurfs auf hoher Ebene sowie der Programmierung auf niederer, maschinennaher Ebene gerecht wird. Letztere ist für Systemteile erforderlich, die direkt mit der Hardware interagieren. Modula-2 entstand aus sorgfältigen Entwurfsüberlegungen und beinhaltet alle Möglichkeiten von Pascal, erweitert um wichtige Konzepte wie Module und Multiprogrammierung. Die Syntax orientiert sich mehr an Modula als an Pascal, was zur Namenswahl führte. Wesentliche Ergänzungen von Modula-2 im Vergleich zu Pascal sind: 1. Das Modulkonzept, das eine Aufspaltung in Definitionsteil und Implementationsteil ermöglicht. 2. Eine systematischere Syntax, die das Erlernen erleichtert, indem jede Struktur, die mit einem Schlüsselwort beginnt, auch mit einem Schlüsselwort endet. 3. Das Konzept des Prozesses als Schlüssel zur Multiprogrammierung. 4. Niedere, maschinennahe Sprachelemente, die es erlauben, die strengen Typenkonsistenzregeln zu umgehen und Daten flexibel abzubilden. 5. Der Prozedurtyp, der eine dynamische Zuweisung von Prozeduren an Variablen ermöglicht. Eine erste Implementierung war 1979 für PDP-11-Rechner verfügbar, und die Sprachdefinition wurde im März 1980 veröffentlicht. Seitdem wird die Sprache täglich an unserem Institut genutzt.