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100 Gedichte aus 100 Jahren

Autori

  • AA.VV.

Parametri

  • 165pagine
  • 6 ore di lettura

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Die Anthologie bietet einen facettenreichen Blick auf Berlin durch Gedichte, die sowohl alte als auch neue Stimmen versammeln. Sie dokumentiert die großen Aufbrüche der Stadt, von ihrer Entwicklung zur Metropole bis zu ihrem Wiederaufbau nach 1945, und thematisiert die Kette der Niederlagen, wie die gescheiterte Novemberrevolution und den Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Bertolt Brechts Gedicht „O Falladah, die du hangest!“ spiegelt bereits 1919 die Ängste der Menschen wider. Die frühen Stadtlandschaften von Georg Heym und Johannes R. Becher zeigen die Faszination des urbanen Lebens, während Oskar Loerke und Wieland Herzfelde die Einsamkeit des Individuums thematisieren. Mit Sarkasmus und Ironie reagieren Joachim Ringelnatz, Erich Kästner und Kurt Tucholsky auf die Realität der Weimarer Republik. Diese Haltung verbindet sich mit den Versen jüngerer Dichter wie Heinz Kahlau und Steffen Mensching. Gedichte von Richard Leising und Brigitte Struzyk reflektieren alltägliche Erfahrungen und das Zusammenspiel individueller und gesellschaftlicher Entwicklungen. Der Dialog zwischen Dichtern verschiedener Generationen verleiht der Sammlung ihren besonderen Reiz. Die letzte Zeile „ich muß und will noch bleiben“ fasst die unterschiedlichen Haltungen zu Berlin zusammen.

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100 Gedichte aus 100 Jahren, AA.VV.

Lingua
Pubblicato
1987
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(In brossura)
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Titolo
100 Gedichte aus 100 Jahren
Lingua
Tedesco
Autori
AA.VV.
Pubblicato
1987
Formato
In brossura
Pagine
165
ISBN10
3351003765
ISBN13
9783351003760
Serie
Descrizione
Die Anthologie bietet einen facettenreichen Blick auf Berlin durch Gedichte, die sowohl alte als auch neue Stimmen versammeln. Sie dokumentiert die großen Aufbrüche der Stadt, von ihrer Entwicklung zur Metropole bis zu ihrem Wiederaufbau nach 1945, und thematisiert die Kette der Niederlagen, wie die gescheiterte Novemberrevolution und den Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Bertolt Brechts Gedicht „O Falladah, die du hangest!“ spiegelt bereits 1919 die Ängste der Menschen wider. Die frühen Stadtlandschaften von Georg Heym und Johannes R. Becher zeigen die Faszination des urbanen Lebens, während Oskar Loerke und Wieland Herzfelde die Einsamkeit des Individuums thematisieren. Mit Sarkasmus und Ironie reagieren Joachim Ringelnatz, Erich Kästner und Kurt Tucholsky auf die Realität der Weimarer Republik. Diese Haltung verbindet sich mit den Versen jüngerer Dichter wie Heinz Kahlau und Steffen Mensching. Gedichte von Richard Leising und Brigitte Struzyk reflektieren alltägliche Erfahrungen und das Zusammenspiel individueller und gesellschaftlicher Entwicklungen. Der Dialog zwischen Dichtern verschiedener Generationen verleiht der Sammlung ihren besonderen Reiz. Die letzte Zeile „ich muß und will noch bleiben“ fasst die unterschiedlichen Haltungen zu Berlin zusammen.