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Stiller

Roman

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Bei der Einreise in die Schweiz wird Mr. White festgenommen, da er mit dem verschwundenen Bildhauer Anatol Ludwig Stiller identifiziert wird. Aussagen von Freunden, seinem Bruder, seiner Frau Julika und dem Staatsanwalt unterstützen diesen Verdacht. In seinen Aufzeichnungen während der Untersuchungshaft wehrt sich Mr. White jedoch gegen diese Festlegung und betont: „Ich bin nicht Stiller!“ Er versucht, dieser Identitätsfixierung zu entkommen, da ihm diese fragwürdig erscheint und er die Freiheit wahren möchte, ein anderer zu sein. Das Ich wird zur Behauptung der Welt, der eine Gegenbehauptung, ein Nicht-Ich, entgegensteht. Anstelle des Ichs tritt ein fingiertes Ich, wodurch das Ich zum Objekt wird. Romantechnisch wird das Ich zum Kriminalfall. Frisch transformiert sich durch diese Form, die sowohl Handlung als auch Problematik ist, in einen anderen, der von sich selbst und nicht zuerst von Stiller erzählt. Für White wird Stiller zu einem anderen, dessen Identität er hinterfragt und dem er nachforscht, da man ständig behauptet, er sei mit ihm identisch. Diese Romanform ermöglicht eine Selbstdarstellung, die den Leser einbezieht und zum Mitmachen anregt. Ohne diese Mitwirkung ist Stiller weder zu lesen noch zu begreifen.

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Stiller, Max Frisch, Peter Matt

Lingua
Pubblicato
2003
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(Copertina rigida)
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Titolo
Stiller
Sottotitolo
Roman
Lingua
Tedesco
Editore
Manesse
Pubblicato
2003
Formato
Copertina rigida
Pagine
704
ISBN10
3717520202
ISBN13
9783717520207
Serie
Titolo originale
Stiller
Valutazione
3,95 su 5
Descrizione
Bei der Einreise in die Schweiz wird Mr. White festgenommen, da er mit dem verschwundenen Bildhauer Anatol Ludwig Stiller identifiziert wird. Aussagen von Freunden, seinem Bruder, seiner Frau Julika und dem Staatsanwalt unterstützen diesen Verdacht. In seinen Aufzeichnungen während der Untersuchungshaft wehrt sich Mr. White jedoch gegen diese Festlegung und betont: „Ich bin nicht Stiller!“ Er versucht, dieser Identitätsfixierung zu entkommen, da ihm diese fragwürdig erscheint und er die Freiheit wahren möchte, ein anderer zu sein. Das Ich wird zur Behauptung der Welt, der eine Gegenbehauptung, ein Nicht-Ich, entgegensteht. Anstelle des Ichs tritt ein fingiertes Ich, wodurch das Ich zum Objekt wird. Romantechnisch wird das Ich zum Kriminalfall. Frisch transformiert sich durch diese Form, die sowohl Handlung als auch Problematik ist, in einen anderen, der von sich selbst und nicht zuerst von Stiller erzählt. Für White wird Stiller zu einem anderen, dessen Identität er hinterfragt und dem er nachforscht, da man ständig behauptet, er sei mit ihm identisch. Diese Romanform ermöglicht eine Selbstdarstellung, die den Leser einbezieht und zum Mitmachen anregt. Ohne diese Mitwirkung ist Stiller weder zu lesen noch zu begreifen.