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Alle Gesichter des Todes

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Petre M. Andreevski (1934–2006) überschreitet in seinen neunzehn Erzählungen die Grenze zwischen Leben und Tod. Jeder Tod hat viele Gesichter: Er kann grausam oder tröstend, plötzlich oder absehbar sein. Andreevski verdeutlicht, dass Leben und Ableben untrennbar verbunden sind. Die Geschichten sind bevölkert von Untoten, Wiedergängern und Gespenstern, wobei das Irdische und das Jenseits oft nicht mehr zu unterscheiden sind. Unabhängig von ihrer Herkunft sind alle Menschen dem Tod gleichgestellt – sei es der Bauer, der Lehrer, der Bandit oder der Gendarm. Die Erzählungen umfassen das gesamte mazedonische 20. Jahrhundert, von den Balkankriegen vor dem Ersten Weltkrieg bis hin zu den verschiedenen politischen Regierungen Jugoslawiens. Sie bieten mehr als skurrile, manchmal übersinnliche Todesarten: Die Begegnung mit dem Tod ist oft auch eine Auseinandersetzung mit der Absurdität des Lebens, wo tiefe Traurigkeit über das Ende häufig mit existentiellem Witz gepaart ist. Andreevski zeigt sich als balkanischer Verwandter von Franz Kafka und Samuel Beckett, während Benjamin Langers kraftvolle Übersetzung die unbarmherzige Komik des Todes als gnadenlose Pointe des Lebens herausarbeitet.

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Alle Gesichter des Todes, Petre M. Andreevski

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Pubblicato
2020
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(Copertina rigida)
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Titolo
Alle Gesichter des Todes
Lingua
Tedesco
Editore
Guggolz
Pubblicato
2020
Formato
Copertina rigida
Pagine
205
ISBN10
3945370272
ISBN13
9783945370278
Serie
Valutazione
5 su 5
Descrizione
Petre M. Andreevski (1934–2006) überschreitet in seinen neunzehn Erzählungen die Grenze zwischen Leben und Tod. Jeder Tod hat viele Gesichter: Er kann grausam oder tröstend, plötzlich oder absehbar sein. Andreevski verdeutlicht, dass Leben und Ableben untrennbar verbunden sind. Die Geschichten sind bevölkert von Untoten, Wiedergängern und Gespenstern, wobei das Irdische und das Jenseits oft nicht mehr zu unterscheiden sind. Unabhängig von ihrer Herkunft sind alle Menschen dem Tod gleichgestellt – sei es der Bauer, der Lehrer, der Bandit oder der Gendarm. Die Erzählungen umfassen das gesamte mazedonische 20. Jahrhundert, von den Balkankriegen vor dem Ersten Weltkrieg bis hin zu den verschiedenen politischen Regierungen Jugoslawiens. Sie bieten mehr als skurrile, manchmal übersinnliche Todesarten: Die Begegnung mit dem Tod ist oft auch eine Auseinandersetzung mit der Absurdität des Lebens, wo tiefe Traurigkeit über das Ende häufig mit existentiellem Witz gepaart ist. Andreevski zeigt sich als balkanischer Verwandter von Franz Kafka und Samuel Beckett, während Benjamin Langers kraftvolle Übersetzung die unbarmherzige Komik des Todes als gnadenlose Pointe des Lebens herausarbeitet.