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Thomas Mann

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Die sozialen Subjekte unterscheiden sich durch die Unterscheidungen, die sie treffen - zwischen dem Schmackhaften und dem Fade, dem Schönen und dem Hässlichen, dem Vornehmen und dem Vulgären - in denen sich ihre Position ausdrückt oder verraten wird. Die Analyse der Beziehungen zwischen den Klassifizierungssystemen (dem Geschmack) und den Existenzbedingungen (der sozialen Klasse) führt somit zu einer sozialen Kritik des selektiven Kriteriums, das untrennbar mit einer Beschreibung der sozialen Klassen und Lebensstile verbunden ist. Die Lektüre dieses Buches könnte mit dem letzten Kapitel, betitelt „Elemente für eine 'vulgäre' Kritik der reinen Kritiken“, beginnen, das die sozialen Kategorien der Wahrnehmung und Wertschätzung aufzeigt, die Kant in seiner Analyse des Geschmacksurteils verwendet. Das Wesentliche dieser bereits klassischen Arbeit des französischen Soziologen Pierre Bourdieu liegt jedoch in der Forschung, die, auf Kosten eines enormen Aufwands an empirischen Umfragen und theoretischer Kritik, zu einer Reformulierung aller traditionellen Fragen über das Schöne, die Kunst, den Geschmack und die Kultur führt.

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Thomas Mann, Erich Heller

Lingua
Pubblicato
1975
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(In brossura)
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Lingua
Tedesco
Editore
Suhrkamp
Pubblicato
1975
Formato
In brossura
ISBN10
3518067435
ISBN13
9783518067437
Serie
Descrizione
Die sozialen Subjekte unterscheiden sich durch die Unterscheidungen, die sie treffen - zwischen dem Schmackhaften und dem Fade, dem Schönen und dem Hässlichen, dem Vornehmen und dem Vulgären - in denen sich ihre Position ausdrückt oder verraten wird. Die Analyse der Beziehungen zwischen den Klassifizierungssystemen (dem Geschmack) und den Existenzbedingungen (der sozialen Klasse) führt somit zu einer sozialen Kritik des selektiven Kriteriums, das untrennbar mit einer Beschreibung der sozialen Klassen und Lebensstile verbunden ist. Die Lektüre dieses Buches könnte mit dem letzten Kapitel, betitelt „Elemente für eine 'vulgäre' Kritik der reinen Kritiken“, beginnen, das die sozialen Kategorien der Wahrnehmung und Wertschätzung aufzeigt, die Kant in seiner Analyse des Geschmacksurteils verwendet. Das Wesentliche dieser bereits klassischen Arbeit des französischen Soziologen Pierre Bourdieu liegt jedoch in der Forschung, die, auf Kosten eines enormen Aufwands an empirischen Umfragen und theoretischer Kritik, zu einer Reformulierung aller traditionellen Fragen über das Schöne, die Kunst, den Geschmack und die Kultur führt.