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Indianerlauf

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Das Buch fasst das bisherige prosaische Werk einer der markantesten Persönlichkeiten der 90er Jahre zusammen. Der Indiánerlauf, der 1988 im Samizdat veröffentlicht wurde, beeindruckt durch sein suggestives Thema und die originelle Verarbeitung - Erinnerungen an Kindheit, Jugend und Erwachsenenleben in einer Zeit des totalitären Regimes sind nicht nur eine kontroverse Aussage über diese Epoche, sondern auch über reale Menschen, die hinter einfallsreichen Spitznamen verborgen sind. Die Novellen Křepelice und Když milujete muže erweitern die persönlichen Erfahrungen und traumatischen Gefühle um das Thema Mutterschaft und Liebe, wobei das eine als Freude und das andere als Schicksal verstanden wird. Die dritte Prosa erzählt die Geschichte einer Frau, der die kommunistische Justiz und später eine jüngere Frau den geliebten Mann nimmt. Der Roman Krákorám fragmentiert die Handlung in kurze Kapitel und prägnante Sätze. Wir erleben einen Wandel von der inneren Aussage zu einer allgemeineren Mitteilung über unsere posttotalitäre Gegenwart: Die Geschichte vermischt sich mit der Chronik der Zeit - Wahlen, Privatisierung, Unternehmertum, Arbeitslosigkeit, Rassismus... Beim Lesen bleibt latent die Frage präsent: Haben wir wirklich das Stigma der Vergangenheit abgelegt?

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Indianerlauf, Tereza Boučková

Lingua
Pubblicato
1993
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(Copertina rigida)
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Titolo
Indianerlauf
Lingua
Tedesco
Editore
Rowohlt
Pubblicato
1993
Formato
Copertina rigida
Pagine
155
ISBN10
3871340766
ISBN13
9783871340765
Serie
Valutazione
3,95 su 5
Descrizione
Das Buch fasst das bisherige prosaische Werk einer der markantesten Persönlichkeiten der 90er Jahre zusammen. Der Indiánerlauf, der 1988 im Samizdat veröffentlicht wurde, beeindruckt durch sein suggestives Thema und die originelle Verarbeitung - Erinnerungen an Kindheit, Jugend und Erwachsenenleben in einer Zeit des totalitären Regimes sind nicht nur eine kontroverse Aussage über diese Epoche, sondern auch über reale Menschen, die hinter einfallsreichen Spitznamen verborgen sind. Die Novellen Křepelice und Když milujete muže erweitern die persönlichen Erfahrungen und traumatischen Gefühle um das Thema Mutterschaft und Liebe, wobei das eine als Freude und das andere als Schicksal verstanden wird. Die dritte Prosa erzählt die Geschichte einer Frau, der die kommunistische Justiz und später eine jüngere Frau den geliebten Mann nimmt. Der Roman Krákorám fragmentiert die Handlung in kurze Kapitel und prägnante Sätze. Wir erleben einen Wandel von der inneren Aussage zu einer allgemeineren Mitteilung über unsere posttotalitäre Gegenwart: Die Geschichte vermischt sich mit der Chronik der Zeit - Wahlen, Privatisierung, Unternehmertum, Arbeitslosigkeit, Rassismus... Beim Lesen bleibt latent die Frage präsent: Haben wir wirklich das Stigma der Vergangenheit abgelegt?