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Die Stimme in der Musiktherapie

20. Musiktherapietagung am Freien Musikzentrum München e. V. (3. bis 4. März 2012)

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Die menschliche Stimme begleitet von Beginn an die Entwicklung des Menschen, angefangen vom stillen, lauschenden, Eindrücke aufnehmenden Sein über den Ausdruck der Lebendigkeit durch Schreien und Lautformung bis hin zu reifem Lautieren und Sprechen. Die „Beziehung zu einem Du“ ist dabei tragender Grund für die Entfaltung der Ausdrucksfähigkeit. Tatsächlich aber bestand gerade innerhalb der psychotherapeutisch orientierten Musiktherapie lange Zeit ein eher schwieriges Verhältnis zum therapeutischen Einsatz der Stimme. Einerseits beruhte dies auf methodischen Schwierigkeiten, wie mit den Hemmungen umzugehen sei, die gerade psychosomatische Patienten ihrer Stimme gegenüber haben, andererseits hatte das Liedersingen den Ruf, eher einer heilpädagogisch orientierten Kinder- oder Gerontomusiktherapie angemessen zu sein. Dies hat sich in den letzten Jahren im Zuge der Resilienzforschung und der Ressourcenorientierung geändert. Sowohl aus übergeordneter Perspektive als auch aus unterschiedlichen musiktherapeutischen Praxisfeldern beleuchten erfahrene ReferentInnen verschiedene Aspekte dieses Themas und bieten Anregungen zum Nachdenken und zur therapeutischen Inspiration.

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Die Stimme in der Musiktherapie, Hanns Günter Wolf, Gabriele Engert-Timmermann

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Pubblicato
2012
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(In brossura)
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Titolo
Die Stimme in der Musiktherapie
Sottotitolo
20. Musiktherapietagung am Freien Musikzentrum München e. V. (3. bis 4. März 2012)
Lingua
Tedesco
Editore
Reichert
Pubblicato
2012
Formato
In brossura
Pagine
100
ISBN10
3895008834
ISBN13
9783895008832
Serie
Descrizione
Die menschliche Stimme begleitet von Beginn an die Entwicklung des Menschen, angefangen vom stillen, lauschenden, Eindrücke aufnehmenden Sein über den Ausdruck der Lebendigkeit durch Schreien und Lautformung bis hin zu reifem Lautieren und Sprechen. Die „Beziehung zu einem Du“ ist dabei tragender Grund für die Entfaltung der Ausdrucksfähigkeit. Tatsächlich aber bestand gerade innerhalb der psychotherapeutisch orientierten Musiktherapie lange Zeit ein eher schwieriges Verhältnis zum therapeutischen Einsatz der Stimme. Einerseits beruhte dies auf methodischen Schwierigkeiten, wie mit den Hemmungen umzugehen sei, die gerade psychosomatische Patienten ihrer Stimme gegenüber haben, andererseits hatte das Liedersingen den Ruf, eher einer heilpädagogisch orientierten Kinder- oder Gerontomusiktherapie angemessen zu sein. Dies hat sich in den letzten Jahren im Zuge der Resilienzforschung und der Ressourcenorientierung geändert. Sowohl aus übergeordneter Perspektive als auch aus unterschiedlichen musiktherapeutischen Praxisfeldern beleuchten erfahrene ReferentInnen verschiedene Aspekte dieses Themas und bieten Anregungen zum Nachdenken und zur therapeutischen Inspiration.