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Briefwechsel mit Sascha Schneider

Mit Briefen Schneiders an Klara May u. a. Band 93 der Gesammelten Werke

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  • 542pagine
  • 19 ore di lettura

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Die Zeugnisse Karl Mays über seine Begegnungen mit Sascha Schneider offenbaren eine bedeutende Künstlerfreundschaft. May lobte den Maler, Zeichner und Bildhauer 1904 enthusiastisch als "deutschen Michel Angelo". Für May waren Schneiders Werke eine Visualisierung seiner inneren Konflikte, während Schneider von den Heldentaten der Mayschen Kraftmenschen fasziniert war. Schon beim ersten Treffen entstand ein inspirierter Dialog zwischen zwei seelenverwandten, aber unterschiedlichen Persönlichkeiten. Trotz ihrer konträren Ansichten, die gelegentlich zu Missklängen führten – Schneider konnte beispielsweise dem Drama Babel und Bibel, in das May große Hoffnungen setzte, nichts abgewinnen –, blieb die persönliche Vertrautheit ungebrochen. Als Schneider May seine Homosexualität gestand, war May nicht verstört, sondern bemühte sich, ihm Unterstützung zu bieten. Die Ausgabe von Mays Gesammelten Reiseerzählungen mit Schneiders symbolistischen Titelbildern war damals kein großer Erfolg. Nach Mays Tod hielt Schneider die Freundschaft zu dessen Witwe Klara aufrecht und korrespondierte rege mit ihr. Er bewahrte das Andenken an seinen Freund bis zu seinem eigenen Tod. Am 14. April 1920 notierte Schneider, dass "May unsere Zeit überdauern wird und noch eine andere Zeit dazu."

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Briefwechsel mit Sascha Schneider, Karl May

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Pubblicato
2009
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(Copertina rigida)
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Titolo
Briefwechsel mit Sascha Schneider
Sottotitolo
Mit Briefen Schneiders an Klara May u. a. Band 93 der Gesammelten Werke
Lingua
Tedesco
Autori
Karl May
Pubblicato
2009
Formato
Copertina rigida
Pagine
542
ISBN10
3780200937
ISBN13
9783780200938
Serie
Descrizione
Die Zeugnisse Karl Mays über seine Begegnungen mit Sascha Schneider offenbaren eine bedeutende Künstlerfreundschaft. May lobte den Maler, Zeichner und Bildhauer 1904 enthusiastisch als "deutschen Michel Angelo". Für May waren Schneiders Werke eine Visualisierung seiner inneren Konflikte, während Schneider von den Heldentaten der Mayschen Kraftmenschen fasziniert war. Schon beim ersten Treffen entstand ein inspirierter Dialog zwischen zwei seelenverwandten, aber unterschiedlichen Persönlichkeiten. Trotz ihrer konträren Ansichten, die gelegentlich zu Missklängen führten – Schneider konnte beispielsweise dem Drama Babel und Bibel, in das May große Hoffnungen setzte, nichts abgewinnen –, blieb die persönliche Vertrautheit ungebrochen. Als Schneider May seine Homosexualität gestand, war May nicht verstört, sondern bemühte sich, ihm Unterstützung zu bieten. Die Ausgabe von Mays Gesammelten Reiseerzählungen mit Schneiders symbolistischen Titelbildern war damals kein großer Erfolg. Nach Mays Tod hielt Schneider die Freundschaft zu dessen Witwe Klara aufrecht und korrespondierte rege mit ihr. Er bewahrte das Andenken an seinen Freund bis zu seinem eigenen Tod. Am 14. April 1920 notierte Schneider, dass "May unsere Zeit überdauern wird und noch eine andere Zeit dazu."