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Funken im Abgrund 2. Idyll im Exil

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  • 378pagine
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Morgenstern (1890-1976) wuchs in Galizien an der Grenze zwischen der Ukraine und Polen auf und floh 1938 vor den Nazis nach Paris, wo er mit seinem Freund Joseph Roth zusammenlebte, der von seinem literarischen Werk sehr begeistert war. Dieses wurde jedoch - im Gegensatz zu Roths - völlig vergessen, bis es vor einigen Jahren wiederentdeckt wurde. In diesem Buch nimmt er die Leser mit in die jüdische ost-europäische Landkultur, die durch den Holocaust völlig verschwand. Die Geschichte handelt von einem Studenten aus Wien, dem Sohn eines abtrünnigen Juden, der seinen Onkel auf einem Kongress orthodoxer Juden trifft und mit ihm nach Dobropolje in Ostgalizien geht, wo er seine jüdischen Wurzeln wiederfindet. Juden und Christen, Polen und Ukrainer leben dort nebeneinander, bis ein Agitator kommt. Die Spannung steigt schnell und endet in einem Blutbad. Wunderschöne Charakter- und Landschaftsbeschreibungen, der Schriftsteller führt seine Leser in die jüdische Tradition ein. Der Übersetzer verwendet eine poetische, nicht einfache und altmodisch anmutende Sprache, die zur Erzählung passt. Auf dem Cover ein sehr passendes Foto von Roman Vishniac. Volle Blattspiegel, angemessene Ränder. Zweiter Teil der Trilogie 'Vonken im Abgrund', nach 'Der Sohn des verlorenen Sohnes'.

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Funken im Abgrund 2. Idyll im Exil, Ingolf Schulte

Lingua
Pubblicato
1996
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(Copertina rigida)
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4,4
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Titolo
Funken im Abgrund 2. Idyll im Exil
Lingua
Tedesco
Pubblicato
1996
Formato
Copertina rigida
Pagine
378
ISBN10
3924245398
ISBN13
9783924245399
Valutazione
4,35 su 5
Descrizione
Morgenstern (1890-1976) wuchs in Galizien an der Grenze zwischen der Ukraine und Polen auf und floh 1938 vor den Nazis nach Paris, wo er mit seinem Freund Joseph Roth zusammenlebte, der von seinem literarischen Werk sehr begeistert war. Dieses wurde jedoch - im Gegensatz zu Roths - völlig vergessen, bis es vor einigen Jahren wiederentdeckt wurde. In diesem Buch nimmt er die Leser mit in die jüdische ost-europäische Landkultur, die durch den Holocaust völlig verschwand. Die Geschichte handelt von einem Studenten aus Wien, dem Sohn eines abtrünnigen Juden, der seinen Onkel auf einem Kongress orthodoxer Juden trifft und mit ihm nach Dobropolje in Ostgalizien geht, wo er seine jüdischen Wurzeln wiederfindet. Juden und Christen, Polen und Ukrainer leben dort nebeneinander, bis ein Agitator kommt. Die Spannung steigt schnell und endet in einem Blutbad. Wunderschöne Charakter- und Landschaftsbeschreibungen, der Schriftsteller führt seine Leser in die jüdische Tradition ein. Der Übersetzer verwendet eine poetische, nicht einfache und altmodisch anmutende Sprache, die zur Erzählung passt. Auf dem Cover ein sehr passendes Foto von Roman Vishniac. Volle Blattspiegel, angemessene Ränder. Zweiter Teil der Trilogie 'Vonken im Abgrund', nach 'Der Sohn des verlorenen Sohnes'.