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Poetik der Grenzverschiebung

Kinderliterarische Muster, Crosswriting und kulturelles Selbstverständnis in der polnischen Literatur nach 1989

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  • 432pagine
  • 16 ore di lettura

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Spannt man einen literarischen Bogen vom Ende des Sozialismus in Polen bis heute, so ist dieser auch anhand von Texten beschreibbar, in denen die Grenzen zwischen Kinder- und Erwachsenenliteratur zunehmend verschwimmen. Die Monografie zeigt auf, dass grenzverschiebendes Schreiben (Crosswriting) in der polnischen Literatur nach 1989 neue Zugangsweisen bietet, aktuelle Fragen kulturellen Selbstverständnisses mit Blick auf eine erwachsene Leserschaft zu reflektieren. 0Im Zusammenhang damit erschließt die Untersuchung eine ins 19. Jh. zurückreichende Diskurstradition, die Erfahrungen und Zuschreibungen gesellschaftlicher Unmündigkeit in Kategorien des Kindlichen erfasst und dem Phänomen Crosswriting in der polnischen Literatur einen besonderen Resonanzraum gibt. Die Publikation leistet sowohl einen Beitrag zum polnischen Identitätsdiskurs als auch zur Erweiterung der internationalen Crossover-Forschung, innerhalb derer die slavischen Literaturen bislang wenig Berücksichtigung fanden.

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Poetik der Grenzverschiebung, Karoline Thaidigsmann

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Pubblicato
2022
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(Copertina rigida)
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Titolo
Poetik der Grenzverschiebung
Sottotitolo
Kinderliterarische Muster, Crosswriting und kulturelles Selbstverständnis in der polnischen Literatur nach 1989
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2022
Formato
Copertina rigida
Pagine
432
ISBN10
3825348709
ISBN13
9783825348700
Serie
Descrizione
Spannt man einen literarischen Bogen vom Ende des Sozialismus in Polen bis heute, so ist dieser auch anhand von Texten beschreibbar, in denen die Grenzen zwischen Kinder- und Erwachsenenliteratur zunehmend verschwimmen. Die Monografie zeigt auf, dass grenzverschiebendes Schreiben (Crosswriting) in der polnischen Literatur nach 1989 neue Zugangsweisen bietet, aktuelle Fragen kulturellen Selbstverständnisses mit Blick auf eine erwachsene Leserschaft zu reflektieren. 0Im Zusammenhang damit erschließt die Untersuchung eine ins 19. Jh. zurückreichende Diskurstradition, die Erfahrungen und Zuschreibungen gesellschaftlicher Unmündigkeit in Kategorien des Kindlichen erfasst und dem Phänomen Crosswriting in der polnischen Literatur einen besonderen Resonanzraum gibt. Die Publikation leistet sowohl einen Beitrag zum polnischen Identitätsdiskurs als auch zur Erweiterung der internationalen Crossover-Forschung, innerhalb derer die slavischen Literaturen bislang wenig Berücksichtigung fanden.