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Die Eva der Zukunft. Nachw. v. Peter Gendolla

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L'Ève Future (1886) ist im Roman das, was die "Poésies" von Mallarmé für die Poesie sind: das Meisterwerk der symbolistischen Epoche, das Anti-Zola, das Anti-Goncourt. Villiers ist der größte französische fantastischer Erzähler. Die Prämisse ist fantastisch oder science-fiction, da es darum geht, eine künstliche Frau zu schaffen, die die Nachteile realer Frauen vermeidet. Dieses Buch behandelt die unmögliche Liebe zu einer Frau, die nicht existiert. Es ist auch ein Roman der Rebellion, der mit dem Schaudern des Schöpfers des Automaten endet. Edison, konfrontiert mit dem eisigen Schweigen, dem "unvorstellbaren Geheimnis" der Himmel; ein Roman, der dem Faust-Mythos ebenso nahe ist wie Jules Verne, durch die wissenschaftliche Antizipation; ein philosophisches Werk, weil es über das Sein und das Scheinmeditiert. Der Stil ist brillant, prächtig, ungewöhnlich und ironisch, wie Mallarmé bemerkte: er führt "die Ironie bis zu einer Gipfelseite, wo der Geist ins Wanken gerät."

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Die Eva der Zukunft. Nachw. v. Peter Gendolla, Jean Marie Villiers De L'Isle Adam

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Pubblicato
1987
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(In brossura)
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Titolo
Die Eva der Zukunft. Nachw. v. Peter Gendolla
Lingua
Tedesco
Editore
Suhrkamp
Pubblicato
1987
Formato
In brossura
ISBN13
9783518374474
Serie
Descrizione
L'Ève Future (1886) ist im Roman das, was die "Poésies" von Mallarmé für die Poesie sind: das Meisterwerk der symbolistischen Epoche, das Anti-Zola, das Anti-Goncourt. Villiers ist der größte französische fantastischer Erzähler. Die Prämisse ist fantastisch oder science-fiction, da es darum geht, eine künstliche Frau zu schaffen, die die Nachteile realer Frauen vermeidet. Dieses Buch behandelt die unmögliche Liebe zu einer Frau, die nicht existiert. Es ist auch ein Roman der Rebellion, der mit dem Schaudern des Schöpfers des Automaten endet. Edison, konfrontiert mit dem eisigen Schweigen, dem "unvorstellbaren Geheimnis" der Himmel; ein Roman, der dem Faust-Mythos ebenso nahe ist wie Jules Verne, durch die wissenschaftliche Antizipation; ein philosophisches Werk, weil es über das Sein und das Scheinmeditiert. Der Stil ist brillant, prächtig, ungewöhnlich und ironisch, wie Mallarmé bemerkte: er führt "die Ironie bis zu einer Gipfelseite, wo der Geist ins Wanken gerät."