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Der Mann im Strom

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"Der Mann im Strom": in einer großen Stadt im Norden Deutschlands spielt dieser dritte Roman von Siegfried Lenz -- genauer: im Hafen dieser Stadt, in dem das Leben pulst und der Wiederaufbau nach dem Krieg in vollem Gang ist, während auf dem Grund des Stroms noch halbvergessene Wracks liegen, geborstene Zeugen vergangener Bombennächte. Taucher sind am Werk, sie zu bergen; und unter ihnen ist einer, der gute Zeiten gesehen hat, der oft hinuntergestiegen ist zu den gesunkenen Schiffen, und der auch jetzt wieder hinunterstiegt. Aber er ist älter geworden, fast zu alt für seinen schweren Beruf. Das Klingen in den Ohren, den Druck in der Herzgegend, die Beklemmung der Tiefe -- das alles hat er bisher nicht gekannt. Doch er will sich nicht ausbooten, nicht beiseiteschieben lassen, er will arbeiten, wie er es früher tat; und so greift er zum Gefährlichen und Unerlaubten, nicht mit der Verwegenheit des Hasardeurs, sondern mit der Gefaßtheit und Überlegung eines Mannes, der um seine letzte Chance weiß.

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Der Mann im Strom, Siegfried Lenz

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Pubblicato
1977
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(In brossura)
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Lingua
Tedesco
Pubblicato
1977
Formato
In brossura
ISBN10
342302500X
ISBN13
9783423025003
Serie
Valutazione
3,8 su 5
Descrizione
"Der Mann im Strom": in einer großen Stadt im Norden Deutschlands spielt dieser dritte Roman von Siegfried Lenz -- genauer: im Hafen dieser Stadt, in dem das Leben pulst und der Wiederaufbau nach dem Krieg in vollem Gang ist, während auf dem Grund des Stroms noch halbvergessene Wracks liegen, geborstene Zeugen vergangener Bombennächte. Taucher sind am Werk, sie zu bergen; und unter ihnen ist einer, der gute Zeiten gesehen hat, der oft hinuntergestiegen ist zu den gesunkenen Schiffen, und der auch jetzt wieder hinunterstiegt. Aber er ist älter geworden, fast zu alt für seinen schweren Beruf. Das Klingen in den Ohren, den Druck in der Herzgegend, die Beklemmung der Tiefe -- das alles hat er bisher nicht gekannt. Doch er will sich nicht ausbooten, nicht beiseiteschieben lassen, er will arbeiten, wie er es früher tat; und so greift er zum Gefährlichen und Unerlaubten, nicht mit der Verwegenheit des Hasardeurs, sondern mit der Gefaßtheit und Überlegung eines Mannes, der um seine letzte Chance weiß.