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Film und militärische Luftfahrt traten gegen Ende des 19. Jahrhunderts etwa gleichzeitig in Erscheinung, und beide haben - das ist die These von Paul Virilio - in den folgenden Kriegen und bis heute mehr miteinander zu tun, als es auf den ersten Blick den Anschein hat: Mit der Luftaufnahme hat sich die Qualität des Krieges entscheidend verändert. Das bewaffnete Auge (Dziga Vertov) und die Verfeinerung des (Kamera-)Auges der Waffen sind Teil einer parallelen Entwicklung. Virilio untersucht diese Parallelisierung der Wahrnehmungsweisen von (Film-)Kamera und Waffensystem als Werkzeuge der Perzeption, und er beschreibt die sonderbare Osmose von Kriegs- und Kameratechniken, den historisch bedeutsamen Wandel, der mit der Anwendung von Wahrnehmungsgeräten zu kriegerischen Zwecken in den menschlichen Wahrnehmungsgewohnheiten eingetreten ist.
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Krieg und Kino, Paul Virilio
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- (In brossura)
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- Titolo
- Krieg und Kino
- Sottotitolo
- Logistik der Wahrnehmung
- Lingua
- Tedesco
- Autori
- Paul Virilio
- Editore
- Hanser
- Formato
- In brossura
- Serie
- Tag
- Saggistica, Arte / Cultura, Scienze sociali, Tema stórico, Storia, Scienze politiche & Politica, Tematica filosofica, Arte, Filosofia, Politica, Storia Militare, Guerre, Tematica cinematografica, Film, Storia e teoria dell’arte, Teorie Scientifiche, Estetica
- Prima pubblicazione
- 1984
- Titolo originale
- Guerre et cinéma I – Logistique de la perception
- Valutazione
- 3,95 su 5
- Descrizione
- Film und militärische Luftfahrt traten gegen Ende des 19. Jahrhunderts etwa gleichzeitig in Erscheinung, und beide haben - das ist die These von Paul Virilio - in den folgenden Kriegen und bis heute mehr miteinander zu tun, als es auf den ersten Blick den Anschein hat: Mit der Luftaufnahme hat sich die Qualität des Krieges entscheidend verändert. Das bewaffnete Auge (Dziga Vertov) und die Verfeinerung des (Kamera-)Auges der Waffen sind Teil einer parallelen Entwicklung. Virilio untersucht diese Parallelisierung der Wahrnehmungsweisen von (Film-)Kamera und Waffensystem als Werkzeuge der Perzeption, und er beschreibt die sonderbare Osmose von Kriegs- und Kameratechniken, den historisch bedeutsamen Wandel, der mit der Anwendung von Wahrnehmungsgeräten zu kriegerischen Zwecken in den menschlichen Wahrnehmungsgewohnheiten eingetreten ist.






