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Nachts unter der steinernen Brücke

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Leo Perutz zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Erzählern fantastischer Geschichten. Mit dem Roman, den er in der Emigration in Tel Aviv verfasste, kehrte der 1882 in Prag geborene Schriftsteller zu seinen Kindheitsorten zurück. 1951 als "Meils Gut" vollendet, hatte Perutz anfangs Schwierigkeiten, einen Verleger zu finden. Als das Werk 1953 erschien, erhielt es durchweg positive Kritiken, wurde jedoch kein Publikumserfolg. Der Grund könnte in der Geschichte einer verbotenen Liebe zwischen dem böhmischen König Rudolf II. und der schönen Esther liegen, die Perutz in einer atmosphärisch dichten Szenerie schildert. Sein zentrales Thema ist die Vorstellung eines Zwischenreiches aus Bewusstsein und Traum, eine höhere Wirklichkeit, die oft in lyrische Epik abgleitet. Die vierzehn Episoden aus dem Prag der Alchemisten und Golems des 16. und 17. Jahrhunderts machen das Werk zu einem reizvollen, "eindrucksvollen" Erlebnis. Die Erfüllung der Liebe wird durch den legendären Rabbi Loew, der die Liebenden in einem magischen Traum verbindet, besonders wunderbar: Er pflanzt unter der Moldaubrücke einen Rosenstock und Rosmarin, und der träumende Kaiser spürt den Kuss der Traumgeliebten.

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Nachts unter der steinernen Brücke, Leo Perutz

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Pubblicato
1994
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(Copertina rigida)
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Lingua
Tedesco
Pubblicato
1994
Formato
Copertina rigida
ISBN10
3426630362
ISBN13
9783426630365
Serie
Prima pubblicazione
1952
Titolo originale
Nachts unter der steinernen Brücke
Valutazione
4,2 su 5
Descrizione
Leo Perutz zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Erzählern fantastischer Geschichten. Mit dem Roman, den er in der Emigration in Tel Aviv verfasste, kehrte der 1882 in Prag geborene Schriftsteller zu seinen Kindheitsorten zurück. 1951 als "Meils Gut" vollendet, hatte Perutz anfangs Schwierigkeiten, einen Verleger zu finden. Als das Werk 1953 erschien, erhielt es durchweg positive Kritiken, wurde jedoch kein Publikumserfolg. Der Grund könnte in der Geschichte einer verbotenen Liebe zwischen dem böhmischen König Rudolf II. und der schönen Esther liegen, die Perutz in einer atmosphärisch dichten Szenerie schildert. Sein zentrales Thema ist die Vorstellung eines Zwischenreiches aus Bewusstsein und Traum, eine höhere Wirklichkeit, die oft in lyrische Epik abgleitet. Die vierzehn Episoden aus dem Prag der Alchemisten und Golems des 16. und 17. Jahrhunderts machen das Werk zu einem reizvollen, "eindrucksvollen" Erlebnis. Die Erfüllung der Liebe wird durch den legendären Rabbi Loew, der die Liebenden in einem magischen Traum verbindet, besonders wunderbar: Er pflanzt unter der Moldaubrücke einen Rosenstock und Rosmarin, und der träumende Kaiser spürt den Kuss der Traumgeliebten.