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Grenzgänger

Roman. Die Geschichte einer verlorenen deutschen Kindheit

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Wenn Recht nicht Gerechtigkeit ist: Mechtild Borrmann beleuchtet in ihrem Meisterwerk ein düsteres Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte, das Schicksal von Heimkindern in den 50er und 60er Jahren. Die preisgekrönte Autorin erzählt mit ihrer präzisen Sprache die bewegende Geschichte von Henni, einer lebenshungrigen Frau und ehemaligen Heimkind, die an Gerechtigkeit glaubt und daran verzweifelt. Die Familie Schönings lebt in einem kleinen Dorf an der deutsch-belgischen Grenze und verdient sich, wie viele andere, mit Kaffee-Schmuggel etwas dazu. Die 17-jährige Henni kennt die gefährlichen Schmuggel-Routen durch das tückische Hohe Venn und führt nachts die Kinder, die als Schmuggler arbeiten. Doch als organisierte Banden den Schmuggel übernehmen und Zöllner auf die Menschen schießen, geschieht das Unfassbare: Hennis Schwester wird erschossen. Daraufhin wird Henni 1951 wegen Kaffee-Schmuggels in eine Besserungsanstalt gesteckt. Ihre jüngeren Geschwister, die sie versorgt hat, landen in einem kirchlichen Heim, wo der kleine Matthias an Lungenentzündung stirbt. Borrmann verknüpft Spannung und Zeitgeschichte meisterhaft. Ihr Roman ist ein packendes und aufwühlendes Werk, das die Suche nach Wahrheit in einer Zeit der Lügen thematisiert.

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Grenzgänger, Mechtild Borrmann

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2019
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(In brossura),
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Titolo
Grenzgänger
Sottotitolo
Roman. Die Geschichte einer verlorenen deutschen Kindheit
Lingua
Tedesco
Editore
Droemer
Pubblicato
2019
Formato
In brossura
Pagine
288
ISBN10
3426306085
ISBN13
9783426306086
Serie
Valutazione
4,2 su 5
Descrizione
Wenn Recht nicht Gerechtigkeit ist: Mechtild Borrmann beleuchtet in ihrem Meisterwerk ein düsteres Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte, das Schicksal von Heimkindern in den 50er und 60er Jahren. Die preisgekrönte Autorin erzählt mit ihrer präzisen Sprache die bewegende Geschichte von Henni, einer lebenshungrigen Frau und ehemaligen Heimkind, die an Gerechtigkeit glaubt und daran verzweifelt. Die Familie Schönings lebt in einem kleinen Dorf an der deutsch-belgischen Grenze und verdient sich, wie viele andere, mit Kaffee-Schmuggel etwas dazu. Die 17-jährige Henni kennt die gefährlichen Schmuggel-Routen durch das tückische Hohe Venn und führt nachts die Kinder, die als Schmuggler arbeiten. Doch als organisierte Banden den Schmuggel übernehmen und Zöllner auf die Menschen schießen, geschieht das Unfassbare: Hennis Schwester wird erschossen. Daraufhin wird Henni 1951 wegen Kaffee-Schmuggels in eine Besserungsanstalt gesteckt. Ihre jüngeren Geschwister, die sie versorgt hat, landen in einem kirchlichen Heim, wo der kleine Matthias an Lungenentzündung stirbt. Borrmann verknüpft Spannung und Zeitgeschichte meisterhaft. Ihr Roman ist ein packendes und aufwühlendes Werk, das die Suche nach Wahrheit in einer Zeit der Lügen thematisiert.