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Dira lues - Unheilvolle Pest

Das Seuchenmotiv in der lateinischen Dichtung des ersten vor- und nachchristlichen Jahrhunderts

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  • 442pagine
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In bemerkenswerter Kontinuität zieht sich das Seuchenmotiv vom ersten vor- bis ins erste nachchristliche Jahrhundert und bildet damit ein außergewöhnliches Beispiel für das Aemulationsprinzip antiker Poesie. Fabian Neuwahl versammelt erstmalig die gesamte lateinische Motivtradition und bietet eine kommentierte Übersetzung. Von einer Dichterverschwörung sprach der Humanist Juan Luis de la Cerda (17. Jh.) in seiner Poetik, als er die Umsetzung des Seuchenmotivs durch lateinische Dichter verglich - es sei doch sonderbar, dass so viele von ihnen sich dieses Motivs annahmen, um ihr Können unter Beweis zu stellen. In der Tat zieht sich das Motiv in bemerkenswerter Kontinuität vom ersten vor- bis ins erste nachchristliche Jahrhundert. Es bildet damit ein außergewöhnliches Beispiel für das Aemulationsprinzip antiker Poesie. Darüber hinaus sind die Beschreibungen ein Spiegel zeitgenössischer Vorstellungen von Krankheit und Medizin, sodass sie auch einen geeigneten Forschungsgegenstand für die Medizingeschichte darstellen.Fabian Neuwahl versammelt erstmalig die gesamte lateinische Motivtradition und bietet eine kommentierte Übersetzung, die sich den Seuchenbeschreibungen sowohl aus philologischer als auch medizinhistorischer Perspektive nähert.

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Dira lues - Unheilvolle Pest, Fabian Neuwahl

Lingua
Pubblicato
2022
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Titolo
Dira lues - Unheilvolle Pest
Sottotitolo
Das Seuchenmotiv in der lateinischen Dichtung des ersten vor- und nachchristlichen Jahrhunderts
Lingua
Tedesco
Editore
Herder
Pubblicato
2022
Pagine
442
ISBN13
9783534406647
Serie
Descrizione
In bemerkenswerter Kontinuität zieht sich das Seuchenmotiv vom ersten vor- bis ins erste nachchristliche Jahrhundert und bildet damit ein außergewöhnliches Beispiel für das Aemulationsprinzip antiker Poesie. Fabian Neuwahl versammelt erstmalig die gesamte lateinische Motivtradition und bietet eine kommentierte Übersetzung. Von einer Dichterverschwörung sprach der Humanist Juan Luis de la Cerda (17. Jh.) in seiner Poetik, als er die Umsetzung des Seuchenmotivs durch lateinische Dichter verglich - es sei doch sonderbar, dass so viele von ihnen sich dieses Motivs annahmen, um ihr Können unter Beweis zu stellen. In der Tat zieht sich das Motiv in bemerkenswerter Kontinuität vom ersten vor- bis ins erste nachchristliche Jahrhundert. Es bildet damit ein außergewöhnliches Beispiel für das Aemulationsprinzip antiker Poesie. Darüber hinaus sind die Beschreibungen ein Spiegel zeitgenössischer Vorstellungen von Krankheit und Medizin, sodass sie auch einen geeigneten Forschungsgegenstand für die Medizingeschichte darstellen.Fabian Neuwahl versammelt erstmalig die gesamte lateinische Motivtradition und bietet eine kommentierte Übersetzung, die sich den Seuchenbeschreibungen sowohl aus philologischer als auch medizinhistorischer Perspektive nähert.