Bookbot

Völkische Forschung am Krakauer "Institut für Deutsche Ostarbeit"

Die Wiener "Völkerkunde" und Anthropologie - Biographien und Netzwerke

Parametri

  • 278pagine
  • 10 ore di lettura

Maggiori informazioni sul libro

Als Zentrum für "Rassen- und Volkstumforschung" machte sich das "Institut für Deutsche Ostarbeit" im NS-besetzten Krakau einen Namen. Erstmals werden in dieser Arbeit die Karrieren, Biographien und Netzwerke von drei an der Universität Wien in Anthropologie und "Völkerkunde" ausgebildeten Forscher*innen beleuchtet, die sich im östlichen Europa sowohl der rassistisch-selektionistischen Okkupationspolitik als auch ihrer eigenen völkischen Wissenschaft andienten. Anton Adolf Plügel (1910-1945), Elfriede Fliethmann (1915-1987) und Ingeborg Sydow (1915-2009) arbeiteten an ethnopolitischen Datenerhebungen, die für das NS-Regimes von Bedeutung waren. Die Górale, eine in den Ausläufern der Tatra ansässige Bevölkerungsgruppe, rückte dabei ebenso in den Fokus des Forschungsinteresses wie die jüdische Bevölkerung der galizischen Ortschaft Tarnów sowie polnische und ukrainische Zwangsarbeitskräfte oder sowjetische Kriegsgefangene. Die Arbeit basiert auf Quellenstudien in Archiven in Krakau, Wien, Berlin und München.

Acquisto del libro

Völkische Forschung am Krakauer "Institut für Deutsche Ostarbeit", Lisa M. Gottschall

Lingua
Pubblicato
2024
product-detail.submit-box.info.binding
(Copertina rigida)
Ti avviseremo via email non appena lo rintracceremo.

Metodi di pagamento

Titolo
Völkische Forschung am Krakauer "Institut für Deutsche Ostarbeit"
Sottotitolo
Die Wiener "Völkerkunde" und Anthropologie - Biographien und Netzwerke
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2024
Formato
Copertina rigida
Pagine
278
ISBN13
9783110795950
Serie
Descrizione
Als Zentrum für "Rassen- und Volkstumforschung" machte sich das "Institut für Deutsche Ostarbeit" im NS-besetzten Krakau einen Namen. Erstmals werden in dieser Arbeit die Karrieren, Biographien und Netzwerke von drei an der Universität Wien in Anthropologie und "Völkerkunde" ausgebildeten Forscher*innen beleuchtet, die sich im östlichen Europa sowohl der rassistisch-selektionistischen Okkupationspolitik als auch ihrer eigenen völkischen Wissenschaft andienten. Anton Adolf Plügel (1910-1945), Elfriede Fliethmann (1915-1987) und Ingeborg Sydow (1915-2009) arbeiteten an ethnopolitischen Datenerhebungen, die für das NS-Regimes von Bedeutung waren. Die Górale, eine in den Ausläufern der Tatra ansässige Bevölkerungsgruppe, rückte dabei ebenso in den Fokus des Forschungsinteresses wie die jüdische Bevölkerung der galizischen Ortschaft Tarnów sowie polnische und ukrainische Zwangsarbeitskräfte oder sowjetische Kriegsgefangene. Die Arbeit basiert auf Quellenstudien in Archiven in Krakau, Wien, Berlin und München.