Bookbot

Mein Körper, mein Begehren und das Gesetz

Betrachtungen zur Politik der Sexualität

Maggiori informazioni sul libro

In diesem Essay widmet sich Geoffroy de Lagasnerie den seit # metoo intensiv geführten Diskussionen zur Politik der Sexualität. Zwischen der feministischen Kritik des Patriarchats und der repressiven Logik des Strafrechts öffnet sich ein diskursives Spannungsfeld, in dem individuelle Erfahrungen, soziale Normen und Begehrensstrukturen immer wieder neu verhandelt werden müssen. Um jene Formen von Machtmissbrauch und sexueller Gewalt zu unterbinden, die mit #metoo offenkundig geworden sind, werden oft repressive Maßnahmen und Verschärfungen des Strafrechts gefordert. Geoffroy de Lagasnerie sieht in dieser Tendenz die Gefahr einer gesellschaftlichen Normierung und pauschalen Kriminalisierung von Sexualität. Anstatt sich auf die Gewalt und den aggressiven Missbrauch von Autorität seitens der Täter zu fokussieren, stellt diese Politik die Sexualität als Schauplatz potenziell traumatischer Erfahrungen unter Generalverdacht. Lagasnerie verweist dagegen auf die Errungenschaften der Schwulenbewegung, die einen wesentlichen Beitrag zur sexuellen Befreiung der westlichen Gesellschaften geleistet hat, und plädiert für eine Reaktion auf Verletzungen und Übergriffe, bei der weniger die Bestrafung der Täter als vielmehr das Wohlergehen der Opfer im Vordergrund steht.

Acquisto del libro

Mein Körper, mein Begehren und das Gesetz, Geoffroy de Lagasnerie

Lingua
Pubblicato
2024
product-detail.submit-box.info.binding
(In brossura)
Ti avviseremo via email non appena lo rintracceremo.

Metodi di pagamento

Titolo
Mein Körper, mein Begehren und das Gesetz
Sottotitolo
Betrachtungen zur Politik der Sexualität
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2024
Formato
In brossura
Pagine
96
ISBN13
9783709206027
Serie
Descrizione
In diesem Essay widmet sich Geoffroy de Lagasnerie den seit # metoo intensiv geführten Diskussionen zur Politik der Sexualität. Zwischen der feministischen Kritik des Patriarchats und der repressiven Logik des Strafrechts öffnet sich ein diskursives Spannungsfeld, in dem individuelle Erfahrungen, soziale Normen und Begehrensstrukturen immer wieder neu verhandelt werden müssen. Um jene Formen von Machtmissbrauch und sexueller Gewalt zu unterbinden, die mit #metoo offenkundig geworden sind, werden oft repressive Maßnahmen und Verschärfungen des Strafrechts gefordert. Geoffroy de Lagasnerie sieht in dieser Tendenz die Gefahr einer gesellschaftlichen Normierung und pauschalen Kriminalisierung von Sexualität. Anstatt sich auf die Gewalt und den aggressiven Missbrauch von Autorität seitens der Täter zu fokussieren, stellt diese Politik die Sexualität als Schauplatz potenziell traumatischer Erfahrungen unter Generalverdacht. Lagasnerie verweist dagegen auf die Errungenschaften der Schwulenbewegung, die einen wesentlichen Beitrag zur sexuellen Befreiung der westlichen Gesellschaften geleistet hat, und plädiert für eine Reaktion auf Verletzungen und Übergriffe, bei der weniger die Bestrafung der Täter als vielmehr das Wohlergehen der Opfer im Vordergrund steht.