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Das Engelhusvokabular

Lexikographie, Diktat und Lateinunterricht im Spätmittelalter

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  • 266pagine
  • 10 ore di lettura

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Wie lehrte und lernte man Latein im Spätmittelalter? Antworten liefert die Erforschung zweier im Jahr 1444 parallel diktierter Exemplare eines anspruchsvollen, sprachlich und sachlich ausgerichteten Schulwörterbuchs - dem Engelhusvokabular. Die Untersuchung arbeitet Konzept und Mittel heraus, mit denen der Autor Dietrich Engelhus seinen Schülern das komplexe System Lateinische Sprache (be)greifbar zu machen versucht. Die XML-basierte metalexikographische Analyse des makro- und mikrostrukturellen Aufbaus legt dabei den Zweck des Wörterbuches offen und durch sozial- und bildungshistorische Studien wird herausgearbeitet, wie, von wem und wozu die Handschriften tatsächlich genutzt wurden und was die zeitgenössischen NutzerInnen kritisierten. Die Arbeit leistet wichtige Forschungsbeiträge zur digitalen Editorik, Bildungsgeschichte, speziell Frauenbildung, Engelhusforschung und spätmittelalterlichen (Schul)Lexikographie. Sie demonstriert dabei die Anwendbarkeit neuzeitlicher metalexikographischer und computergestützter Systeme und Theorien in der historischen Wörterbuchforschung und unterstreicht den Charakter spätmittelalterlicher Wörterbuchhandschriften nicht nur als Textträger, sondern als materiell und kulturell bedeutsame Objekte.

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Das Engelhusvokabular, Jennifer Bunselmeier

Lingua
Pubblicato
2020
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(Copertina rigida)
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Titolo
Das Engelhusvokabular
Sottotitolo
Lexikographie, Diktat und Lateinunterricht im Spätmittelalter
Lingua
Tedesco
Editore
De Gruyter
Pubblicato
2020
Formato
Copertina rigida
Pagine
266
ISBN13
9783110646832
Serie
Descrizione
Wie lehrte und lernte man Latein im Spätmittelalter? Antworten liefert die Erforschung zweier im Jahr 1444 parallel diktierter Exemplare eines anspruchsvollen, sprachlich und sachlich ausgerichteten Schulwörterbuchs - dem Engelhusvokabular. Die Untersuchung arbeitet Konzept und Mittel heraus, mit denen der Autor Dietrich Engelhus seinen Schülern das komplexe System Lateinische Sprache (be)greifbar zu machen versucht. Die XML-basierte metalexikographische Analyse des makro- und mikrostrukturellen Aufbaus legt dabei den Zweck des Wörterbuches offen und durch sozial- und bildungshistorische Studien wird herausgearbeitet, wie, von wem und wozu die Handschriften tatsächlich genutzt wurden und was die zeitgenössischen NutzerInnen kritisierten. Die Arbeit leistet wichtige Forschungsbeiträge zur digitalen Editorik, Bildungsgeschichte, speziell Frauenbildung, Engelhusforschung und spätmittelalterlichen (Schul)Lexikographie. Sie demonstriert dabei die Anwendbarkeit neuzeitlicher metalexikographischer und computergestützter Systeme und Theorien in der historischen Wörterbuchforschung und unterstreicht den Charakter spätmittelalterlicher Wörterbuchhandschriften nicht nur als Textträger, sondern als materiell und kulturell bedeutsame Objekte.