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(Un-)Erwünschte Erinnerung

Das Wewelsburger Mahnmal von Josef Glahé

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  • 364pagine
  • 13 ore di lettura

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Angesichts des Verstummens von Zeitzeug:innen und des Wiedererstarkens fremdenfeindlicher Motive wie Antisemitismus, Rassismus und Rechtspopulismus ist die Erinnerung an den Holocaust aktueller denn je. Gedenkstätten wie die "Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945" nahe Paderborn spielen eine zentrale Rolle in der gesellschaftlichen Erinnerungskultur. Sie dienen als bildungspolitische Orte, um an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern und die leidvollen Ereignisse der Diktatur zu mahnen. Um sich mit dieser sensiblen Geschichte auseinanderzusetzen, nutzt die Wewelsburg das Medium Kunst. Dieses Buch bietet eine umfassende interdisziplinäre Grundlagenforschung zu einem einzigartigen Stück bundesdeutscher Kunstgeschichte nach 1945, betrachtet aus einer theologischen Perspektive. Stephanie Lerke zeigt, dass das nachkriegsexpressionistische Wewelsburger Mahnmal von Josef Glahé den Betrachtenden durch sein breites Bildprogramm ein komplexes Themenfeld von historischen und theologischen Inhalten eröffnet, das aktuelle erinnerungspolitische Relevanz hat. Sie verdeutlicht, wie dieses "zeitlose" Medium zur individuellen Spurensuche und Auseinandersetzung mit lebendiger Geschichte einlädt.

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(Un-)Erwünschte Erinnerung, Stephanie Lerke

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Pubblicato
2024
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(In brossura)
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Titolo
(Un-)Erwünschte Erinnerung
Sottotitolo
Das Wewelsburger Mahnmal von Josef Glahé
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2024
Formato
In brossura
Pagine
364
ISBN13
9783658437695
Serie
Descrizione
Angesichts des Verstummens von Zeitzeug:innen und des Wiedererstarkens fremdenfeindlicher Motive wie Antisemitismus, Rassismus und Rechtspopulismus ist die Erinnerung an den Holocaust aktueller denn je. Gedenkstätten wie die "Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945" nahe Paderborn spielen eine zentrale Rolle in der gesellschaftlichen Erinnerungskultur. Sie dienen als bildungspolitische Orte, um an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern und die leidvollen Ereignisse der Diktatur zu mahnen. Um sich mit dieser sensiblen Geschichte auseinanderzusetzen, nutzt die Wewelsburg das Medium Kunst. Dieses Buch bietet eine umfassende interdisziplinäre Grundlagenforschung zu einem einzigartigen Stück bundesdeutscher Kunstgeschichte nach 1945, betrachtet aus einer theologischen Perspektive. Stephanie Lerke zeigt, dass das nachkriegsexpressionistische Wewelsburger Mahnmal von Josef Glahé den Betrachtenden durch sein breites Bildprogramm ein komplexes Themenfeld von historischen und theologischen Inhalten eröffnet, das aktuelle erinnerungspolitische Relevanz hat. Sie verdeutlicht, wie dieses "zeitlose" Medium zur individuellen Spurensuche und Auseinandersetzung mit lebendiger Geschichte einlädt.