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Intimität. Der Mythos vom Zivilisationsprozess

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  • 626pagine
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Duerr, der die Auffassung vertritt, dass das Selbstverständnis des westlichen Menschen über seine zivilisierte Natur im Wesentlichen eine idealisierte Vorstellung von Zivilisation ist, die auf gedanklicher Ebene immer wieder reproduziert wird und die technische und militärische Herrschaft über den Rest der Welt legitimiert, unterscheidet sich insbesondere im Kontext eines evolutionären Zivilisationsschemas von Elias und dessen Anhängern. Er argumentiert, dass eine lineare Entwicklungslinie, die das Verhalten des Menschen bestimmt, nicht entscheidend ist und dass der moderne Mensch weiterhin viele Gemeinsamkeiten mit seinen Vorfahren in historischem und kulturellem Kontext teilt. Gegen die Assoziation des Mechanismus der Selbstkontrolle über sexuelle Triebe mit dem Prototyp des zivilisierten Menschen der modernen Zeiten öffnet Duerr in dem zweiten Band seines Werkes, das den Zivilisationsprozess aus einer ganzheitlichen Perspektive betrachtet, durch Konzepte wie "Scham", "Intimität" und "sexuelle Freiheit" ein neues Fenster auf die wechselseitige Beziehung, die den Zivilisationsprozess im Rahmen interkulturellen Austauschs schafft.

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Intimität. Der Mythos vom Zivilisationsprozess, Hans Peter Duerr

Lingua
Pubblicato
1990
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(Copertina rigida)
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Titolo
Intimität. Der Mythos vom Zivilisationsprozess
Lingua
Tedesco
Editore
Suhrkamp
Pubblicato
1990
Formato
Copertina rigida
Pagine
626
ISBN10
3518401955
ISBN13
9783518401958
Serie
Descrizione
Duerr, der die Auffassung vertritt, dass das Selbstverständnis des westlichen Menschen über seine zivilisierte Natur im Wesentlichen eine idealisierte Vorstellung von Zivilisation ist, die auf gedanklicher Ebene immer wieder reproduziert wird und die technische und militärische Herrschaft über den Rest der Welt legitimiert, unterscheidet sich insbesondere im Kontext eines evolutionären Zivilisationsschemas von Elias und dessen Anhängern. Er argumentiert, dass eine lineare Entwicklungslinie, die das Verhalten des Menschen bestimmt, nicht entscheidend ist und dass der moderne Mensch weiterhin viele Gemeinsamkeiten mit seinen Vorfahren in historischem und kulturellem Kontext teilt. Gegen die Assoziation des Mechanismus der Selbstkontrolle über sexuelle Triebe mit dem Prototyp des zivilisierten Menschen der modernen Zeiten öffnet Duerr in dem zweiten Band seines Werkes, das den Zivilisationsprozess aus einer ganzheitlichen Perspektive betrachtet, durch Konzepte wie "Scham", "Intimität" und "sexuelle Freiheit" ein neues Fenster auf die wechselseitige Beziehung, die den Zivilisationsprozess im Rahmen interkulturellen Austauschs schafft.