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Ein Jahr mit Thomas Bernhard

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Erstmals erscheinen in ungekürzter Form und mit Originaldokumenten die Aufzeichnungen von Karl Ignaz Hennetmair, der 1972 ein Tagebuch über seine Erlebnisse und Gespräche mit Thomas Bernhard führte. Dieses Dokument ist von unschätzbarem Wert für Bernhard-Verehrer und zeigt auch seine dunklen Seiten, die selbst seine Kritiker interessieren könnten. Der Dichter hatte naturgemäß Schwierigkeiten mit der Außenwelt, die ihn zunächst ignorierte, aber mit wachsendem Ruhm immer drängender wurde. Oft wurde er von der Realität überfordert, da sie ihn, der nur an seiner Literatur interessiert war, als naiv betrachtete. Hennetmair spielte in Bernhards Leben eine entscheidende Rolle, indem er ihm nicht nur materielle Unterstützung bot, sondern auch als Puffer zwischen dem Dichter und der Außenwelt fungierte. Er kümmerte sich um alltägliche Probleme, hielt unerwünschte Besucher fern und empfing Bernhard in seinem familiären Umfeld, wo sie plauderten und lachten. Nach diesen Begegnungen zog sich Hennetmair zurück, um seine Eindrücke zu notieren. So erhalten wir einen einzigartigen Einblick in die Beziehung zwischen diesen beiden außergewöhnlichen Persönlichkeiten und die Herausforderungen, die das Leben und die Kunst mit sich bringen.

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Ein Jahr mit Thomas Bernhard, Karl Ignaz Hennetmair

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Pubblicato
2003
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(In brossura)
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Lingua
Tedesco
Editore
btb
Pubblicato
2003
Formato
In brossura
ISBN10
3442729890
ISBN13
9783442729890
Serie
Valutazione
4,3 su 5
Descrizione
Erstmals erscheinen in ungekürzter Form und mit Originaldokumenten die Aufzeichnungen von Karl Ignaz Hennetmair, der 1972 ein Tagebuch über seine Erlebnisse und Gespräche mit Thomas Bernhard führte. Dieses Dokument ist von unschätzbarem Wert für Bernhard-Verehrer und zeigt auch seine dunklen Seiten, die selbst seine Kritiker interessieren könnten. Der Dichter hatte naturgemäß Schwierigkeiten mit der Außenwelt, die ihn zunächst ignorierte, aber mit wachsendem Ruhm immer drängender wurde. Oft wurde er von der Realität überfordert, da sie ihn, der nur an seiner Literatur interessiert war, als naiv betrachtete. Hennetmair spielte in Bernhards Leben eine entscheidende Rolle, indem er ihm nicht nur materielle Unterstützung bot, sondern auch als Puffer zwischen dem Dichter und der Außenwelt fungierte. Er kümmerte sich um alltägliche Probleme, hielt unerwünschte Besucher fern und empfing Bernhard in seinem familiären Umfeld, wo sie plauderten und lachten. Nach diesen Begegnungen zog sich Hennetmair zurück, um seine Eindrücke zu notieren. So erhalten wir einen einzigartigen Einblick in die Beziehung zwischen diesen beiden außergewöhnlichen Persönlichkeiten und die Herausforderungen, die das Leben und die Kunst mit sich bringen.