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Germany: Jekyll & Hyde

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Erste ungekürzte deutsche Ausgabe. Nachdem er 1938 ins englische Exil gegangen war, setzte Sebastian Haffner sich intensiv mit dem Nationalsozialismus in Deutschland auseinander. Er analysierte die Persönlichkeit Hitlers und seiner Unterstützer, benannte die Widersprüchlichkeit der nationalsozialistischen Doktrin und Propaganda, beschrieb die Situation innerhalb der Bevölkerung und gab einen weitsichtigen Ausblick auf die Zeit nach dem Krieg. Sein Anliegen war, die Lage Deutschlands differenziert wiederzugeben und die Dringlichkeit eines raschen und harten Vorgehens der Westmächte deutlich zu machen. Bei seiner Analyse versuchte er, so objektiv wie möglich vorzugehen, eine Vielzahl von Aspekten zu berücksichtigen und vor allem nichts zu beschönigen. Der Titel „Jekyll & Hyde“ bringt dieses Bemühen zum Ausdruck: Haffner bediente sich der Erzählung von Robert Louis Stevenson, um das tägliche Doppelleben der loyalen Bürger zu beschreiben, die zwar keine bekennenden Nationalsozialisten waren, das Regime aber stillschweigend akzeptierten. „Germany: Jekyll and Hyde“, das nun erstmals in ungekürzter Fassung vorliegt, macht deutlich, wie viel die Deutschen hätten wissen können. Eine beklemmende Lektüre, insbesondere wenn man sich vor Augen hält, dass dieses Buch noch vor Ausbruch des Krieges verfasst wurde.

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Germany: Jekyll & Hyde, Sebastian Haffner

Lingua
Pubblicato
1996
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(Copertina rigida)
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Lingua
Tedesco
Editore
Verl. 1900
Pubblicato
1996
Formato
Copertina rigida
Pagine
284
ISBN10
3930278049
ISBN13
9783930278046
Serie
Titolo originale
Germany: Jekyll and Hyde
Valutazione
3,65 su 5
Descrizione
Erste ungekürzte deutsche Ausgabe. Nachdem er 1938 ins englische Exil gegangen war, setzte Sebastian Haffner sich intensiv mit dem Nationalsozialismus in Deutschland auseinander. Er analysierte die Persönlichkeit Hitlers und seiner Unterstützer, benannte die Widersprüchlichkeit der nationalsozialistischen Doktrin und Propaganda, beschrieb die Situation innerhalb der Bevölkerung und gab einen weitsichtigen Ausblick auf die Zeit nach dem Krieg. Sein Anliegen war, die Lage Deutschlands differenziert wiederzugeben und die Dringlichkeit eines raschen und harten Vorgehens der Westmächte deutlich zu machen. Bei seiner Analyse versuchte er, so objektiv wie möglich vorzugehen, eine Vielzahl von Aspekten zu berücksichtigen und vor allem nichts zu beschönigen. Der Titel „Jekyll & Hyde“ bringt dieses Bemühen zum Ausdruck: Haffner bediente sich der Erzählung von Robert Louis Stevenson, um das tägliche Doppelleben der loyalen Bürger zu beschreiben, die zwar keine bekennenden Nationalsozialisten waren, das Regime aber stillschweigend akzeptierten. „Germany: Jekyll and Hyde“, das nun erstmals in ungekürzter Fassung vorliegt, macht deutlich, wie viel die Deutschen hätten wissen können. Eine beklemmende Lektüre, insbesondere wenn man sich vor Augen hält, dass dieses Buch noch vor Ausbruch des Krieges verfasst wurde.