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Wie in anderen seiner Stücke stellt Max Frisch auch in Die chinesische Mauer das Problem des Intellektuellen. In einer Zeit, in der die Menschheit, fähig, den Planeten zu zerstören, vor einer endgültigen Wahl steht, wagt der Intellektuelle es, sich dem Despoten zu stellen. Wird er den Mut haben, zu sprechen, und wenn er spricht, wird er gehört werden? Der Despot ist hier der chinesische Kaiser Wang-Ti, der die Große Mauer errichten ließ. Die Handlung spielt also einige Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung, gleichzeitig aber auch heute. Dabei erscheinen Brutus ebenso wie Christoph Kolumbus, Kleopatra ebenso wie Napoleon... Wenn die wesentliche Rolle des Dramatikers, wie Ibsen behauptet, darin besteht, Fragen zu stellen, übernimmt Max Frisch dies hier voll und ganz. Er tut dies mit Ernst; er tut es auch mit jener unerschütterlichen Fantasie, die Pessimismus mit Humor und fröhlicher Heiterkeit verbindet.
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Die chinesische Mauer, Max Frisch
- Lingua
- Pubblicato
- 1976
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- (In brossura)
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- Titolo
- Die chinesische Mauer
- Sottotitolo
- Eine Farce
- Lingua
- Tedesco
- Autori
- Max Frisch
- Editore
- Suhrkamp
- Pubblicato
- 1976
- Formato
- In brossura
- Pagine
- 91
- ISBN10
- 3518000659
- ISBN13
- 9783518000656
- Serie
- Valutazione
- 4 su 5
- Descrizione
- Wie in anderen seiner Stücke stellt Max Frisch auch in Die chinesische Mauer das Problem des Intellektuellen. In einer Zeit, in der die Menschheit, fähig, den Planeten zu zerstören, vor einer endgültigen Wahl steht, wagt der Intellektuelle es, sich dem Despoten zu stellen. Wird er den Mut haben, zu sprechen, und wenn er spricht, wird er gehört werden? Der Despot ist hier der chinesische Kaiser Wang-Ti, der die Große Mauer errichten ließ. Die Handlung spielt also einige Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung, gleichzeitig aber auch heute. Dabei erscheinen Brutus ebenso wie Christoph Kolumbus, Kleopatra ebenso wie Napoleon... Wenn die wesentliche Rolle des Dramatikers, wie Ibsen behauptet, darin besteht, Fragen zu stellen, übernimmt Max Frisch dies hier voll und ganz. Er tut dies mit Ernst; er tut es auch mit jener unerschütterlichen Fantasie, die Pessimismus mit Humor und fröhlicher Heiterkeit verbindet.


