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Dante-Platz

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„Der Tod eines mitteleuropäischen Schriftstellers im Exil wird die Aufmerksamkeit der Leser in diesem außergewöhnlichen Werk von Velikič auf sich ziehen, das durch die Harmonie von Fragmenten gekennzeichnet ist. Mächtige, äußerst reiche und delikate narrative Intelligenz reiht den Dante-Platz neben die Werke von Robert Musil, Italo Svevo oder Danilo Kiš. Wie in Velikičs vorherigen Romanen weben die Protagonisten analoge und oft miteinander verwobene Schicksale frustrierter mitteleuropäischer Bürger und Intellektueller; die Topografie ist sehr vielfältig, aber auch wiedererkennbar (Pula, Triest, Belgrad, Deutschland, Österreich, Amerika...); die zeitlichen Koordinaten der Handlung wechseln ständig, und die spannendsten Seiten dieser weitläufigen Geschichte über Migration und Emigration sind die Seiten, auf denen der Leser sich dem Zauber einer befreiten Sprache hingibt. Die Geschichte über freiwillige Isolation ist der Rahmen für Velikičs melancholische, aber auch leidenschaftliche Meditationen über das „Auftrag“ der Literatur, über große Schriftsteller wie Nabokov, Canetti, Joyce... Schließlich ein Buch, das keine langweilige Unterhaltung aufzwingt, sondern ein tiefes Gefühl für alle begrenzten, kleineren und größeren Lebenswege vermittelt, ein Buch, das trotz tragischer und manchmal selbstverschuldeter Niederlagen das Leben als etwas Großes und Großartiges darstellt. Ein Buch, das dieses Gefühl in die Zukunft projiziert.“

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Dante-Platz, Dragan Velikič

Lingua
Pubblicato
1999
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(Copertina rigida)
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Titolo
Dante-Platz
Lingua
Tedesco
Editore
Wieser
Pubblicato
1999
Formato
Copertina rigida
Pagine
384
ISBN10
3851292898
ISBN13
9783851292893
Serie
Valutazione
4 su 5
Descrizione
„Der Tod eines mitteleuropäischen Schriftstellers im Exil wird die Aufmerksamkeit der Leser in diesem außergewöhnlichen Werk von Velikič auf sich ziehen, das durch die Harmonie von Fragmenten gekennzeichnet ist. Mächtige, äußerst reiche und delikate narrative Intelligenz reiht den Dante-Platz neben die Werke von Robert Musil, Italo Svevo oder Danilo Kiš. Wie in Velikičs vorherigen Romanen weben die Protagonisten analoge und oft miteinander verwobene Schicksale frustrierter mitteleuropäischer Bürger und Intellektueller; die Topografie ist sehr vielfältig, aber auch wiedererkennbar (Pula, Triest, Belgrad, Deutschland, Österreich, Amerika...); die zeitlichen Koordinaten der Handlung wechseln ständig, und die spannendsten Seiten dieser weitläufigen Geschichte über Migration und Emigration sind die Seiten, auf denen der Leser sich dem Zauber einer befreiten Sprache hingibt. Die Geschichte über freiwillige Isolation ist der Rahmen für Velikičs melancholische, aber auch leidenschaftliche Meditationen über das „Auftrag“ der Literatur, über große Schriftsteller wie Nabokov, Canetti, Joyce... Schließlich ein Buch, das keine langweilige Unterhaltung aufzwingt, sondern ein tiefes Gefühl für alle begrenzten, kleineren und größeren Lebenswege vermittelt, ein Buch, das trotz tragischer und manchmal selbstverschuldeter Niederlagen das Leben als etwas Großes und Großartiges darstellt. Ein Buch, das dieses Gefühl in die Zukunft projiziert.“