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Lübbe Biographien: Anton Bruckner

Biographie eines Unzeitgemäßen

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Der Satz von Sergiu Celibidache, dass es Bruckner gegeben hat, prägt diese Biographie und spiegelt die Wertschätzung eines großen Dirigenten wider. Anton Bruckner, 1824 in Ansfelden geboren und 1896 in Wien gestorben, war ein außergewöhnlicher Mensch, der in kein Klischee passte. Als weltfremder Sonderling und begnadeter Orgelimprovisator schuf er komplexe, vielstimmige Fugen. Trotz seines Wunsches nach einem bürgerlichen Leben blieb er unverheiratet. Bruckner war tief religiös und lebte in bescheidener Demut, widmete seine Symphonien jedoch hochrangigen Persönlichkeiten wie dem König von Bayern und dem Kaiser von Österreich, was Fragen nach Hybris und Hingabe aufwarf. Richard Wagner erkannte früh Bruckners außergewöhnliches Talent und wurde ein eifriger Förderer. Während einige Zeitgenossen Schwierigkeiten hatten, sich in seinen großen musikalischen Bögen zurechtzufinden, wurde er von anderen als einer der Größten der Musikgeschichte angesehen. Diese Meinungsverschiedenheiten bestehen bis heute. Wolfgang Johannes Bekh zeichnet ein lebendiges Bild von Bruckner und seinem Lebensumfeld, das oft amüsant ist, und bringt gleichzeitig dessen herausragendes musikalisches Werk, das derzeit neu entdeckt wird, dem Leser nahe.

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Lübbe Biographien: Anton Bruckner, Wolfgang Johannes Bekh

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Pubblicato
2001
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(Copertina rigida)
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Titolo
Lübbe Biographien: Anton Bruckner
Sottotitolo
Biographie eines Unzeitgemäßen
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2001
Formato
Copertina rigida
Pagine
528
ISBN10
3785720378
ISBN13
9783785720370
Serie
Valutazione
3 su 5
Descrizione
Der Satz von Sergiu Celibidache, dass es Bruckner gegeben hat, prägt diese Biographie und spiegelt die Wertschätzung eines großen Dirigenten wider. Anton Bruckner, 1824 in Ansfelden geboren und 1896 in Wien gestorben, war ein außergewöhnlicher Mensch, der in kein Klischee passte. Als weltfremder Sonderling und begnadeter Orgelimprovisator schuf er komplexe, vielstimmige Fugen. Trotz seines Wunsches nach einem bürgerlichen Leben blieb er unverheiratet. Bruckner war tief religiös und lebte in bescheidener Demut, widmete seine Symphonien jedoch hochrangigen Persönlichkeiten wie dem König von Bayern und dem Kaiser von Österreich, was Fragen nach Hybris und Hingabe aufwarf. Richard Wagner erkannte früh Bruckners außergewöhnliches Talent und wurde ein eifriger Förderer. Während einige Zeitgenossen Schwierigkeiten hatten, sich in seinen großen musikalischen Bögen zurechtzufinden, wurde er von anderen als einer der Größten der Musikgeschichte angesehen. Diese Meinungsverschiedenheiten bestehen bis heute. Wolfgang Johannes Bekh zeichnet ein lebendiges Bild von Bruckner und seinem Lebensumfeld, das oft amüsant ist, und bringt gleichzeitig dessen herausragendes musikalisches Werk, das derzeit neu entdeckt wird, dem Leser nahe.