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St. Christoph am Arlberg

Die Geschichte von Hospiz und Taverne, Kapelle und Bruderschaft, von Brücken, Wegen und Straßen, Säumern, Wirten und anderen Menschen an einem Alpenpass (Ende des 14. bis Mitte des 17. Jahrhunderts)

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  • 523pagine
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Die bislang vorliegenden Studien uber St. Christoph am Arlberg sind im Wesentlichen eine Geschichte der dortigen Bruderschaft, erganzt durch einige Aufsatze zur Verkehrsgeschichte. Nun wird, gestutzt auf umfangreiches neues Quellenmaterial, noch einmal die Geschichte des Hospizes und der Kapelle seit 1386 aufgerollt und entscheidend korrigiert. Wichtigstes Ergebnis ist der Nachweis, dass die Bruderschaft zu St. Christoph reine Fiktion, eine Erfindung geschaftstuchtiger Almosensammler und Wirte war. Vor allem aber handelt das Buch von jenen Menschen, die am und vom Arlberg lebten oder ihn uberquerten. Seit Ende des 15. Jahrhunderts bis in die Zeit Kaiser Josefs II. fuhrte nur ein Saumweg uber den Arlberg, und der Verkehr wurde von Saumern aus Vorarlberg und der Schweiz bestimmt, die Schmalz nach Innsbruck und Hall brachten und von dort Salz zurucktransportierten. Daneben kommen Wegmacher, Bergfuhrer, Vieh- und Salzhandler, Bergleute, Wachter, Postboten, Soldaten, Pilger, Reisende, Kaufleute, Bettler, fahrendes Volk, Gesindel u. a. zu Wort. Fur sie war der Arlberg einmal, gelegentlich, haufiger oder immer Station und Mittelpunkt ihres Lebens und sie hatten gelernt, sich an die raue Natur im Hochgebirge anzupassen, mit Nebel, Sturm, Eis, Schnee, Lawinen, Muren, Steinschlag, Felssturz, Hochwasser, Wetterumschwung zu leben.

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St. Christoph am Arlberg, Robert Buchner

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2005
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