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Medien werden zu einem Ärgernis, wenn man einer Fußnote des Soziologen Niklas Luhmann folgt. Ein Ding, so definiert Heider, ist wahrnehmbar in einem diese Wahrnehmung vermittelnden Medium. Weil sich das Ding der Wahrnehmung verdankt, die ihrerseits nur durch das Medium möglich ist, kann kein Ding außerhalb eines Mediums sein. Medien sind so immer ein Mittleres, etwas, das sich zwischen anderen Dingen bewegt. Eben als solche Störenfriede betrachtet Heider zunächst Medien, denn sie können die Wahrnehmung von Objekten trüben, so z.B. das Fensterglas: "in ihm werden die Zuordnungen der Lichtwellen zu den Dingen gestört ..." Heider stellt zwar den Begriff des Medialen inklusive seiner Effekte heraus, unterwirft ihn aber zugleich einer Ökonomie, die das Bedrohungspotential des Medialen für die Form des Menschen oder des Systems bannt.
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Ding und Medium, Fritz Heider, Baecker Dirk
- Lingua
- Pubblicato
- 2004
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- (Copertina rigida),
- Condizioni del libro
- Danneggiato
- Prezzo
- 11,45 €
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- Titolo
- Ding und Medium
- Lingua
- Tedesco
- Autori
- Fritz Heider, Baecker Dirk
- Editore
- Kulturverlag Kadmos
- Pubblicato
- 2004
- Formato
- Copertina rigida
- Pagine
- 123
- ISBN10
- 3931659712
- ISBN13
- 9783931659714
- Serie
- Tag
- Saggistica, Temi psicologici, Tematica filosofica, Arte, Storia Culturale, Media e comunicazione mediatica, Scienze umane, Storia dei media
- Descrizione
- Medien werden zu einem Ärgernis, wenn man einer Fußnote des Soziologen Niklas Luhmann folgt. Ein Ding, so definiert Heider, ist wahrnehmbar in einem diese Wahrnehmung vermittelnden Medium. Weil sich das Ding der Wahrnehmung verdankt, die ihrerseits nur durch das Medium möglich ist, kann kein Ding außerhalb eines Mediums sein. Medien sind so immer ein Mittleres, etwas, das sich zwischen anderen Dingen bewegt. Eben als solche Störenfriede betrachtet Heider zunächst Medien, denn sie können die Wahrnehmung von Objekten trüben, so z.B. das Fensterglas: "in ihm werden die Zuordnungen der Lichtwellen zu den Dingen gestört ..." Heider stellt zwar den Begriff des Medialen inklusive seiner Effekte heraus, unterwirft ihn aber zugleich einer Ökonomie, die das Bedrohungspotential des Medialen für die Form des Menschen oder des Systems bannt.




