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Kliniktaschenbücher: Arterielle Verschlußkrankheit der Beine

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Arteriosklerose ist die führende Krankheit in Industrieländern und verantwortlich für etwa 50% aller Todesfälle. Betroffene Organe sind das Herz, Gehirn, Nieren, Eingeweide und Gliedmaßen. Besonders häufig sind manifeste und latente Verschlüsse der Beinarterien. Angiographische Serienuntersuchungen zeigen, dass es oft ausgedehnte Arterienverschlüsse in den Beinen gibt, die kaum Symptome verursachen. Zahlreiche Kollateralen können einen Ausfall lange Zeit verhindern. Erst wenn der kritische Gefäßquerschnitt der versorgenden Arterien eingeengt ist, treten Folgen für den Patienten auf. Das Schicksal eines Patienten mit Beinarterienverschlüssen hängt weniger von lokalen Veränderungen ab, sondern vielmehr von arteriosklerotischen Durchblutungsstörungen im Herzen und Gehirn. Herzinfarkt und Hirninfarkt sind häufig die tödlichen Grundkrankheiten bei Arteriosklerose. Seltener kann die periphere arterielle Verschlusskrankheit nach einem Herz- oder Hirninfarkt zum Tod führen, etwa durch eine ausgedehnte periphere Embolie oder eine arterielle Thrombose, die zur irreversiblen Nekrose des betroffenen Beins führt. Arteriosklerose ist eine Systemkrankheit, und topographische Besonderheiten der Verschlüsse können den Verlauf der Krankheit erheblich beeinflussen. Ein ungünstig sitzender Plaque kann beispielsweise den Verschluss eines Kranzgefäßes verursachen, das einen sensiblen Bereich des Reizleitungssystems versorgt, was zu einem plötzliche

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Kliniktaschenbücher: Arterielle Verschlußkrankheit der Beine, Hubert Mörl

Lingua
Pubblicato
1979
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(In brossura)
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Titolo
Kliniktaschenbücher: Arterielle Verschlußkrankheit der Beine
Lingua
Tedesco
Editore
Springer
Pubblicato
1979
Formato
In brossura
Pagine
176
ISBN10
354009315X
ISBN13
9783540093152
Serie
Descrizione
Arteriosklerose ist die führende Krankheit in Industrieländern und verantwortlich für etwa 50% aller Todesfälle. Betroffene Organe sind das Herz, Gehirn, Nieren, Eingeweide und Gliedmaßen. Besonders häufig sind manifeste und latente Verschlüsse der Beinarterien. Angiographische Serienuntersuchungen zeigen, dass es oft ausgedehnte Arterienverschlüsse in den Beinen gibt, die kaum Symptome verursachen. Zahlreiche Kollateralen können einen Ausfall lange Zeit verhindern. Erst wenn der kritische Gefäßquerschnitt der versorgenden Arterien eingeengt ist, treten Folgen für den Patienten auf. Das Schicksal eines Patienten mit Beinarterienverschlüssen hängt weniger von lokalen Veränderungen ab, sondern vielmehr von arteriosklerotischen Durchblutungsstörungen im Herzen und Gehirn. Herzinfarkt und Hirninfarkt sind häufig die tödlichen Grundkrankheiten bei Arteriosklerose. Seltener kann die periphere arterielle Verschlusskrankheit nach einem Herz- oder Hirninfarkt zum Tod führen, etwa durch eine ausgedehnte periphere Embolie oder eine arterielle Thrombose, die zur irreversiblen Nekrose des betroffenen Beins führt. Arteriosklerose ist eine Systemkrankheit, und topographische Besonderheiten der Verschlüsse können den Verlauf der Krankheit erheblich beeinflussen. Ein ungünstig sitzender Plaque kann beispielsweise den Verschluss eines Kranzgefäßes verursachen, das einen sensiblen Bereich des Reizleitungssystems versorgt, was zu einem plötzliche