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Forschungen zur DDR-Gesellschaft: Vision und Wirklichkeit

Die Opposition in Jena in den siebziger und achtziger Jahren

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In Jena war manches anders als anderswo in der DDR. In der thüringischen Universitätsstadt fand der oppositionelle Protest seinen Ausdruck verstärkt in Literatur und bildender Kunst. Schriftsteller, Maler, Fotografen und Journalisten knüpften ein subversives Netz, das bis nach Prag und Westberlin reichte. Doch die konspirativen Kontakte und vielfältigen Aktivitäten in literarischen Arbeitskreisen oder der Friedensbewegung riefen zugleich die Staatssicherheit auf den Plan, die mit besonderer Härte gegen die Widerständigen vorging. Udo Scheer rekonstruiert die wichtigsten Aktionen der siebziger und achtziger Jahre und schildert die 'operative Bearbeitung' durch die Staatssicherheit. Zugleich spürt er den heutigen Erinnerungen der Beteiligten nach, sowohl der Ausgebürgerten als auch der in der DDR Gebliebenen. Er tut dies bei aller wissenschaftlichen Akribie höchst anschaulich.

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Forschungen zur DDR-Gesellschaft: Vision und Wirklichkeit, Udo Scheer

Lingua
Pubblicato
1999
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(In brossura)
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Titolo
Forschungen zur DDR-Gesellschaft: Vision und Wirklichkeit
Sottotitolo
Die Opposition in Jena in den siebziger und achtziger Jahren
Lingua
Tedesco
Pubblicato
1999
Formato
In brossura
Pagine
244
ISBN10
3861531860
ISBN13
9783861531869
Serie
Descrizione
In Jena war manches anders als anderswo in der DDR. In der thüringischen Universitätsstadt fand der oppositionelle Protest seinen Ausdruck verstärkt in Literatur und bildender Kunst. Schriftsteller, Maler, Fotografen und Journalisten knüpften ein subversives Netz, das bis nach Prag und Westberlin reichte. Doch die konspirativen Kontakte und vielfältigen Aktivitäten in literarischen Arbeitskreisen oder der Friedensbewegung riefen zugleich die Staatssicherheit auf den Plan, die mit besonderer Härte gegen die Widerständigen vorging. Udo Scheer rekonstruiert die wichtigsten Aktionen der siebziger und achtziger Jahre und schildert die 'operative Bearbeitung' durch die Staatssicherheit. Zugleich spürt er den heutigen Erinnerungen der Beteiligten nach, sowohl der Ausgebürgerten als auch der in der DDR Gebliebenen. Er tut dies bei aller wissenschaftlichen Akribie höchst anschaulich.