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Forschungsberichte der interdisziplinären Arbeitsgruppen der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften - 2: Gemeinwohl und Gemeinsinn

Rhetoriken und Perspektiven sozial-moralischer Orientierung

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Als politischer Leitbegriff hat das Gemeinwohl in den Diskussionen um die Zukunft des Wohlfahrtsstaates, burgergesellschaftliches Engagement und "Sozialkapital" an Bedeutung gewonnen. In einer pluralistischen Gesellschaft muss allerdings stets aufs Neue ausgehandelt werden, was das allgemeine Wohl uberhaupt ausmacht, und folgerichtig bedienen sich verschiedene soziale Akteure der Gemeinwohlrhetorik. Solche Rhetoriken und die sie gestutzte politische Praxis sind Indikatoren des Wandels politischer Orientierungen und Institutionen. Zudem ist nicht auszuschlieen, da zuviel oder unglaubwurdige Gemeinwohlrhetorik zu einem Verbrauch soziomoralischer Ressourcen fuhrt. Das Gemeinwohl ist ein normatives Ideal, das auch Vorstellungen daruber pragt, wieviel Gemeinsinn aufgebracht werden soll.

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Forschungsberichte der interdisziplinären Arbeitsgruppen der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften - 2: Gemeinwohl und Gemeinsinn, Herfried Münkler, Karsten Fischer, H. Bluhm

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Pubblicato
2002
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(Copertina rigida)
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Titolo
Forschungsberichte der interdisziplinären Arbeitsgruppen der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften - 2: Gemeinwohl und Gemeinsinn
Sottotitolo
Rhetoriken und Perspektiven sozial-moralischer Orientierung
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2002
Formato
Copertina rigida
Pagine
318
ISBN10
3050036303
ISBN13
9783050036304
Serie
Descrizione
Als politischer Leitbegriff hat das Gemeinwohl in den Diskussionen um die Zukunft des Wohlfahrtsstaates, burgergesellschaftliches Engagement und "Sozialkapital" an Bedeutung gewonnen. In einer pluralistischen Gesellschaft muss allerdings stets aufs Neue ausgehandelt werden, was das allgemeine Wohl uberhaupt ausmacht, und folgerichtig bedienen sich verschiedene soziale Akteure der Gemeinwohlrhetorik. Solche Rhetoriken und die sie gestutzte politische Praxis sind Indikatoren des Wandels politischer Orientierungen und Institutionen. Zudem ist nicht auszuschlieen, da zuviel oder unglaubwurdige Gemeinwohlrhetorik zu einem Verbrauch soziomoralischer Ressourcen fuhrt. Das Gemeinwohl ist ein normatives Ideal, das auch Vorstellungen daruber pragt, wieviel Gemeinsinn aufgebracht werden soll.