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Im Zuge der Wiederherstellung der evangelischen Schlosskapelle Dresden, dem geistlich-musikalischen Zentrum des Kurfürstentums Sachsen, standen die Baufachleute vor vielfältigen Herausforderungen. Besonders die Rekonstruktion des 1737 abgebrochenen Schlingrippengewölbes, einer historischen Gewölbeform mit besonderen architektonischen Eigenschaften, stellte eine beispiellose Aufgabe dar. Die Beteiligten waren sich einig, dass die Konstruktion handwerklich und konstruktiv dem historischen Vorbild entsprechen sollte. Dabei spielten die kulturhistorische Bedeutung des Raumes sowie musikgeschichtliche und akustische Aspekte eine zentrale Rolle. Den Planern war bewusst, dass sie Neuland betreten würden, da das Wissen über diese Bauweise in den letzten 460 Jahren weitgehend verloren gegangen war. In diesem Kontext berichten die Bauverwaltung des Freistaates Sachsen sowie Architekten, Statiker und weitere Fachleute über die Theorie und Praxis dieser anspruchsvollen Rekonstruktionsarbeit, die das Können der historischen Baumeister verdeutlicht. Das Fehlen dokumentierter Beispiele machte die Errichtung des Schlingrippengewölbes zu einem einzigartigen Projekt, das als Quelle für zukünftige Planungen dienen soll. Eine reichhaltige Bebilderung veranschaulicht die zahlreichen Herausforderungen und deren Lösungen.

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Das Schlingrippengewölbe der Schlosskapelle Dresden, Georg Unland, Thomas Bauer-Kotelenez, Stefan Burger, Ludwig Coulin, Matthias Kröning, Heinrich Magirius, Norbert Oelsner, Hans-Christoph Walther, David Wendland, Sächsisches Staatsministerium der Finanzen

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2013
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