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Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 1332: Recht, Gerechtigkeit und demokratische Tugend

Abhandlung zur praktischen Philosophie der Gegenwart

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Der erste Teil des Bandes beleuchtet die systematische Gegenwärtigkeit der praktischen Philosophie Kants. Der zweite Teil bietet Bausteine für eine moderne Gerechtigkeitstheorie, während der dritte demokratieethische Überlegungen anstellt. Die Untersuchungen zur Gerechtigkeit konzentrieren sich auf die politischen Problembereiche des Sozialstaats und internationaler Beziehungen. Sie entwickeln einen institutionellen Begriff der Verteilungsgerechtigkeit und verknüpfen menschenrechtlichen Egalitarismus, transzendentale Güter und einen erweiterten Kontraktualismus zu einem komplexen Argument, das die Gerechtigkeitsschulden der entwickelten Marktgesellschaft adressiert. Zudem vertreten sie einen kosmopolitischen Kognitivismus, der das Kantische Argument zur internationalen Geltungsreichweite der Menschenrechte aufgreift, jedoch für eine institutionell gefestigte globale Rechtsordnung und kooperative Sicherheitsordnung mit Gerechtigkeitsverpflichtung plädiert. In den demokratieethischen Überlegungen wird die Spannung zwischen universalistischen und partikularistischen Orientierungen behandelt. Die Anerkennung universalistischer Prinzipien muss mit dem partikularistischen Prinzip des Bürgersinns und der demokratischen Tugend verbunden werden, um das Erbe der Aufklärung zu bewahren.

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Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 1332: Recht, Gerechtigkeit und demokratische Tugend, Wolfgang Kersting

Lingua
Pubblicato
1997
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(In brossura)
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Titolo
Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 1332: Recht, Gerechtigkeit und demokratische Tugend
Sottotitolo
Abhandlung zur praktischen Philosophie der Gegenwart
Lingua
Tedesco
Editore
Suhrkamp
Pubblicato
1997
Formato
In brossura
Pagine
498
ISBN10
3518289322
ISBN13
9783518289327
Serie
Descrizione
Der erste Teil des Bandes beleuchtet die systematische Gegenwärtigkeit der praktischen Philosophie Kants. Der zweite Teil bietet Bausteine für eine moderne Gerechtigkeitstheorie, während der dritte demokratieethische Überlegungen anstellt. Die Untersuchungen zur Gerechtigkeit konzentrieren sich auf die politischen Problembereiche des Sozialstaats und internationaler Beziehungen. Sie entwickeln einen institutionellen Begriff der Verteilungsgerechtigkeit und verknüpfen menschenrechtlichen Egalitarismus, transzendentale Güter und einen erweiterten Kontraktualismus zu einem komplexen Argument, das die Gerechtigkeitsschulden der entwickelten Marktgesellschaft adressiert. Zudem vertreten sie einen kosmopolitischen Kognitivismus, der das Kantische Argument zur internationalen Geltungsreichweite der Menschenrechte aufgreift, jedoch für eine institutionell gefestigte globale Rechtsordnung und kooperative Sicherheitsordnung mit Gerechtigkeitsverpflichtung plädiert. In den demokratieethischen Überlegungen wird die Spannung zwischen universalistischen und partikularistischen Orientierungen behandelt. Die Anerkennung universalistischer Prinzipien muss mit dem partikularistischen Prinzip des Bürgersinns und der demokratischen Tugend verbunden werden, um das Erbe der Aufklärung zu bewahren.