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Volkskrankheit Einsamkeit?

Kritik der populistischen Dramatisierung

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Einsamkeit wird als Erosion eines guten Lebens diskutiert und politisch hochgradig bespielt. Die Tonlage ist kämpferisch: Es gilt, mit sozialpolitischen Maßnahmen gegen Einsamkeit als »stille Pandemie«, gar »epidemische Volkskrankheit«, anzutreten. Frank Schulz-Nieswandt und Ursula Köstler wenden sich gegen diese dramatisierenden Vereinnahmungen von Einsamkeit. Mit dem kritischen Blick sozialempirischer Forschung loten sie das Phänomen im Spannungsfeld von Zivilgesellschaft, Familie und Staat aus. Das Daseinsthema Einsamkeit wird humanistisch geschärft, sozialpolitische Maßnahmen werden auf ihre Effektivität hin durchleuchtet und die allgegenwärtige Haltung der Machbarkeit einer populistischen Bewältigungspolitik hinterfragt. Differenziert und lebensnah zeichnen die Autor*innen die vielen Gesichter eines Gegenwartsphänomens, das unser Zusammenleben neu justiert.

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Volkskrankheit Einsamkeit?, Frank Schulz-Nieswandt, Ursula Köstler

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2026
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(In brossura)
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