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Die Römer an der Elbe

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Vor 2000 Jahren hatten die Römer ihr Reich bis an den Rhein und die Donau ausgedehnt. Unter Kaiser Augustus entstand der Plan, die Grenze bis zur Elbe vorzuziehen und einen großen Teil Germaniens zu erobern. Der fast dreißigjährige Kampf um dieses Ziel war der Höhepunkt der römisch-germanischen Auseinandersetzung. Der Autor beschreibt, wie das Elbegebiet den Griechen und Römern allmählich bekannt wurde und welche Rolle der Fluss sowie das umliegende Territorium im politischen Bewusstsein der Expansionszeit und darüber hinaus als Mythos eines einmal erreichten Ziels spielten. Die antike Literatur über den Elberaum wird in den Kontext der Beziehungen zwischen Römern und Germanen vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis zum 6. Jahrhundert n. Chr. eingeordnet. Dabei werden die Barbarenproblematik, die Bedeutung von Flussgrenzen und die politischen Strukturen der Germanen behandelt. Der Autor legt besonderen Wert auf bedeutende archäologische Funde aus den Regionen um Osnabrück, Würzburg, Augsburg und das Thüringer Becken, die das Wissen über die Eroberungsphase der augusteischen Zeit und das 3. Jahrhundert im Elbgebiet wesentlich erweitern und teilweise korrigieren. Die Vorstellungen der antiken Schriftsteller über das Elbegebiet und dessen politische Bedeutung wurden bisher nicht systematisch untersucht, und das Buch schließt diese Lücke in der historischen Forschung.

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Die Römer an der Elbe, Klaus-Peter Johne

Lingua
Pubblicato
2006
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(Copertina rigida),
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97,99 €

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Titolo
Die Römer an der Elbe
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2006
Formato
Copertina rigida
Pagine
347
ISBN10
3050034459
ISBN13
9783050034454
Serie
Descrizione
Vor 2000 Jahren hatten die Römer ihr Reich bis an den Rhein und die Donau ausgedehnt. Unter Kaiser Augustus entstand der Plan, die Grenze bis zur Elbe vorzuziehen und einen großen Teil Germaniens zu erobern. Der fast dreißigjährige Kampf um dieses Ziel war der Höhepunkt der römisch-germanischen Auseinandersetzung. Der Autor beschreibt, wie das Elbegebiet den Griechen und Römern allmählich bekannt wurde und welche Rolle der Fluss sowie das umliegende Territorium im politischen Bewusstsein der Expansionszeit und darüber hinaus als Mythos eines einmal erreichten Ziels spielten. Die antike Literatur über den Elberaum wird in den Kontext der Beziehungen zwischen Römern und Germanen vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis zum 6. Jahrhundert n. Chr. eingeordnet. Dabei werden die Barbarenproblematik, die Bedeutung von Flussgrenzen und die politischen Strukturen der Germanen behandelt. Der Autor legt besonderen Wert auf bedeutende archäologische Funde aus den Regionen um Osnabrück, Würzburg, Augsburg und das Thüringer Becken, die das Wissen über die Eroberungsphase der augusteischen Zeit und das 3. Jahrhundert im Elbgebiet wesentlich erweitern und teilweise korrigieren. Die Vorstellungen der antiken Schriftsteller über das Elbegebiet und dessen politische Bedeutung wurden bisher nicht systematisch untersucht, und das Buch schließt diese Lücke in der historischen Forschung.