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Eine Geschichte des Geschmacks

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<b>Ulrich Raulff schreibt die Geschichte des Geschmacks </b> Jeder weiß, dass es ihn gibt. Jeder meint, ihn zu besitzen. Dabei hat ihn nie jemand gesehen: der Geschmack, unser Sinn für das Schöne, Glücksantenne und Tastsinn unserer Sehnsucht. Ulrich Raulff erkundet diese Kompetenz für das Schöne und entführt uns in seinem furiosen neuen Buch auf einen materialistischen Jahrmarkt der Eitelkeiten, einen Parcours der Likes von Meissen bis Mac und von Diderots Hausrock bis Victoria’s Secret. Die Spur führt ins Rom Winckelmanns und das Washington Jeffersons, nach Paris um 1800 und in das viktorianische England bis hinein in unsere Zeiten von Airbnb und des Essens als „Erlebnis“. Große Tastemaker von Madame de Pompadour bis Steve Jobs begrüßen uns wie Portalfiguren am Beginn neuer Geschmacksepochen. Doch die Geschichte des Geschmacks und seiner Wandlungen ist nicht nur eine Geschichte ästhetischer Kodes. Sie ist auch der Bericht von einer europäischen Erfindung, von Beutezügen, dem Leiden der anderen und von eigener historischer Schuld. Und sie ist zugleich noch mehr: Im Sinn für Differenz entfaltet sich eine ungeheure kulturelle Leistung, ein humanes Vermögen und ein Reichtum der Empfindungen, der uns hilft, Diversität wahrzunehmen und in Kultur zu verwandeln.

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Wie es euch gefällt, Ulrich Raulff

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Pubblicato
2025
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(Copertina rigida),
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9,49 €

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Titolo
Wie es euch gefällt
Sottotitolo
Eine Geschichte des Geschmacks
Lingua
Tedesco
Editore
Beck
Pubblicato
2025
Formato
Copertina rigida
Pagine
450
ISBN10
3406837301
ISBN13
9783406837302
Serie
Descrizione
<b>Ulrich Raulff schreibt die Geschichte des Geschmacks </b> Jeder weiß, dass es ihn gibt. Jeder meint, ihn zu besitzen. Dabei hat ihn nie jemand gesehen: der Geschmack, unser Sinn für das Schöne, Glücksantenne und Tastsinn unserer Sehnsucht. Ulrich Raulff erkundet diese Kompetenz für das Schöne und entführt uns in seinem furiosen neuen Buch auf einen materialistischen Jahrmarkt der Eitelkeiten, einen Parcours der Likes von Meissen bis Mac und von Diderots Hausrock bis Victoria’s Secret. Die Spur führt ins Rom Winckelmanns und das Washington Jeffersons, nach Paris um 1800 und in das viktorianische England bis hinein in unsere Zeiten von Airbnb und des Essens als „Erlebnis“. Große Tastemaker von Madame de Pompadour bis Steve Jobs begrüßen uns wie Portalfiguren am Beginn neuer Geschmacksepochen. Doch die Geschichte des Geschmacks und seiner Wandlungen ist nicht nur eine Geschichte ästhetischer Kodes. Sie ist auch der Bericht von einer europäischen Erfindung, von Beutezügen, dem Leiden der anderen und von eigener historischer Schuld. Und sie ist zugleich noch mehr: Im Sinn für Differenz entfaltet sich eine ungeheure kulturelle Leistung, ein humanes Vermögen und ein Reichtum der Empfindungen, der uns hilft, Diversität wahrzunehmen und in Kultur zu verwandeln.