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Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 449: Rationalität

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  • 237pagine
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Trotz gemeinsamer Wortgeschichte ist es heute schwierig, in der ›Theorie der Rationalität‹ die alte Philosophie der Vernunft zu erkennen. Während die neuzeitliche Philosophie von Descartes bis Hegel die Vernunft als zentrales Medium und Objekt betrachtete, muss eine moderne Theorie der Rationalität auf handlungstheoretische, kulturanthropologische und wissenschaftstheoretische Diskussionen reagieren, die außerhalb der Kernphilosophie stattfanden. Eine entscheidende Erkenntnis der Wissenschaftsgeschichte ist, dass die Entwicklung der Wissenschaft oft wenig "rational" verläuft, was den Rationalitätsanspruch der Wissenschaft in Frage stellt. In diesem Kontext einer Krise des abendländischen Fundamentalrationalismus stehen die Beiträge des vorliegenden Bandes. Der erste Teil differenziert den Vernunftbegriff nach Rationalitätstypen, um die globale Kritik an der "instrumentellen Vernunft" zurückzuweisen und die Vernunftkritik im Bereich der Vernunft selbst zu verankern. Der zweite Teil behandelt die Rekonstruktion und Begründung von Wissenschaft. Im dritten Teil wird untersucht, wie in einer von Zweckrationalität dominierten Kultur eine umfassende Handlungsrationalität rational begründet werden kann. Die Kontroverse zwischen Bubner und Habermas thematisiert schließlich die Frage, ob universelle Kriterien für die Rationalität oder Irrationalität historischer Lebensformen formuliert werden können.

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Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 449: Rationalität, Herbert Schnädelbach

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Pubblicato
1984
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(In brossura),
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In buone condizioni
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6,99 €

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Titolo
Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 449: Rationalität
Lingua
Tedesco
Editore
Suhrkamp
Pubblicato
1984
Formato
In brossura
Pagine
237
ISBN10
351828049X
ISBN13
9783518280492
Serie
Descrizione
Trotz gemeinsamer Wortgeschichte ist es heute schwierig, in der ›Theorie der Rationalität‹ die alte Philosophie der Vernunft zu erkennen. Während die neuzeitliche Philosophie von Descartes bis Hegel die Vernunft als zentrales Medium und Objekt betrachtete, muss eine moderne Theorie der Rationalität auf handlungstheoretische, kulturanthropologische und wissenschaftstheoretische Diskussionen reagieren, die außerhalb der Kernphilosophie stattfanden. Eine entscheidende Erkenntnis der Wissenschaftsgeschichte ist, dass die Entwicklung der Wissenschaft oft wenig "rational" verläuft, was den Rationalitätsanspruch der Wissenschaft in Frage stellt. In diesem Kontext einer Krise des abendländischen Fundamentalrationalismus stehen die Beiträge des vorliegenden Bandes. Der erste Teil differenziert den Vernunftbegriff nach Rationalitätstypen, um die globale Kritik an der "instrumentellen Vernunft" zurückzuweisen und die Vernunftkritik im Bereich der Vernunft selbst zu verankern. Der zweite Teil behandelt die Rekonstruktion und Begründung von Wissenschaft. Im dritten Teil wird untersucht, wie in einer von Zweckrationalität dominierten Kultur eine umfassende Handlungsrationalität rational begründet werden kann. Die Kontroverse zwischen Bubner und Habermas thematisiert schließlich die Frage, ob universelle Kriterien für die Rationalität oder Irrationalität historischer Lebensformen formuliert werden können.