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Verfall und Ende des öffentlichen Lebens

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Was geschieht, wenn die Öffentlichkeit als Forum gesellschaftlicher Erfahrung und kulturellen Austauschs zerfällt? Welche Folgen hat die Abkoppelung der Privatsphäre von den Belangen des Gemeinwesens? Wo liegen die Ursachen für die Auszehrung der „offenen Verhaltensstile“ durch die „Tyrannei der Intimität“? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Untersuchung von Richard Sennett, der den Verfall der öffentlichen Lebenswelt in Industriegesellschaften thematisiert. Er stützt sich auf zahlreiche Quellen und analysiert diesen Prozess seit dem Ancien Régime. Dabei betrachtet er verschiedene Aspekte wie den Bedeutungswandel städtischer Märkte und Plätze, Mode, Familie, die Auswirkungen der Industrialisierung und Warenproduktion, politische Rhetorik, das „Star-System“, Architektur, Ressentiments gegen Fremde, die soziale Karriere des Narzißmus sowie die Psychologisierung von Politik und menschlichen Beziehungen. Sennetts materialreiche und scharfsinnige Darstellung ergänzt die Werke von David Riesman und Jürgen Habermas und bietet eine tiefgehende Analyse, in der analytischer Einfallsreichtum und historisches Urteilsvermögen zu einer umfassenden Zeit-Diagnose verschmelzen. Es ist ein aufstörender Beitrag zur Strukturgeschichte der Moderne.

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Verfall und Ende des öffentlichen Lebens, Richard Sennett

Lingua
Pubblicato
1986
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(In brossura)
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Titolo
Verfall und Ende des öffentlichen Lebens
Lingua
Tedesco
Pubblicato
1986
Formato
In brossura
Pagine
452
ISBN10
3596273536
ISBN13
9783596273539
Serie
Titolo originale
The fall of public man
Valutazione
4,1 su 5
Descrizione
Was geschieht, wenn die Öffentlichkeit als Forum gesellschaftlicher Erfahrung und kulturellen Austauschs zerfällt? Welche Folgen hat die Abkoppelung der Privatsphäre von den Belangen des Gemeinwesens? Wo liegen die Ursachen für die Auszehrung der „offenen Verhaltensstile“ durch die „Tyrannei der Intimität“? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Untersuchung von Richard Sennett, der den Verfall der öffentlichen Lebenswelt in Industriegesellschaften thematisiert. Er stützt sich auf zahlreiche Quellen und analysiert diesen Prozess seit dem Ancien Régime. Dabei betrachtet er verschiedene Aspekte wie den Bedeutungswandel städtischer Märkte und Plätze, Mode, Familie, die Auswirkungen der Industrialisierung und Warenproduktion, politische Rhetorik, das „Star-System“, Architektur, Ressentiments gegen Fremde, die soziale Karriere des Narzißmus sowie die Psychologisierung von Politik und menschlichen Beziehungen. Sennetts materialreiche und scharfsinnige Darstellung ergänzt die Werke von David Riesman und Jürgen Habermas und bietet eine tiefgehende Analyse, in der analytischer Einfallsreichtum und historisches Urteilsvermögen zu einer umfassenden Zeit-Diagnose verschmelzen. Es ist ein aufstörender Beitrag zur Strukturgeschichte der Moderne.