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Gut in allen möglichen Welten

Der ethische Horizont

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  • 286pagine
  • 11 ore di lettura

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Die kritische Diagnose des Buches lautet: Ein Großteil der nachmetaphysischen Ethik, die heute den Ton angibt, ist innerlich defekt. Sie leidet an einem Zuviel an Säkularisierung. Jede Moral, die den Anspruch auf Universalität zu Recht erhebt, hat einen metaphysischen Horizont: das absolut Gute. Das absolut Gute ist dasjenige, was wir um seiner selbst willen anstreben. Es ist gut in allen möglichen Welten, unabhängig davon, was hier und jetzt für gut befunden wird. Gegen die zunehmende Immanenzverdichtung wird argumentiert, dass die Ethik wesenhaft auf zwei Grundpfeilern ruht. Erstens: Die transzendente Freiheit des Ichs ist eine Voraussetzung der Moral. Daher scheitern die Naturalisten, wenn sie den biologischen Menschen zugleich als ethisches Subjekt denken. Zweitens: Der Mensch ist nicht begreifbar als der Schöpfer seiner eigenen Werte. Daher muss der ethische Subjektivismus falsch sein. Gezeigt wird, wie unter dem Vorzeichen der Moderne, die auf kulturellem Gebiet relativistisch verfährt, dennoch ein visionärer Objektivismus in der Moral überlebt. Werte sind Wertpotentiale, deren Wahrheitsgehalt die Vielfalt benötigt, um sich zu offenbaren

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Gut in allen möglichen Welten, Peter Strasser

Lingua
Pubblicato
2004
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(In brossura),
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In buone condizioni
Prezzo
7,49 €

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Titolo
Gut in allen möglichen Welten
Sottotitolo
Der ethische Horizont
Lingua
Tedesco
Editore
Schöningh
Pubblicato
2004
Formato
In brossura
Pagine
286
ISBN10
350671760X
ISBN13
9783506717603
Serie
Descrizione
Die kritische Diagnose des Buches lautet: Ein Großteil der nachmetaphysischen Ethik, die heute den Ton angibt, ist innerlich defekt. Sie leidet an einem Zuviel an Säkularisierung. Jede Moral, die den Anspruch auf Universalität zu Recht erhebt, hat einen metaphysischen Horizont: das absolut Gute. Das absolut Gute ist dasjenige, was wir um seiner selbst willen anstreben. Es ist gut in allen möglichen Welten, unabhängig davon, was hier und jetzt für gut befunden wird. Gegen die zunehmende Immanenzverdichtung wird argumentiert, dass die Ethik wesenhaft auf zwei Grundpfeilern ruht. Erstens: Die transzendente Freiheit des Ichs ist eine Voraussetzung der Moral. Daher scheitern die Naturalisten, wenn sie den biologischen Menschen zugleich als ethisches Subjekt denken. Zweitens: Der Mensch ist nicht begreifbar als der Schöpfer seiner eigenen Werte. Daher muss der ethische Subjektivismus falsch sein. Gezeigt wird, wie unter dem Vorzeichen der Moderne, die auf kulturellem Gebiet relativistisch verfährt, dennoch ein visionärer Objektivismus in der Moral überlebt. Werte sind Wertpotentiale, deren Wahrheitsgehalt die Vielfalt benötigt, um sich zu offenbaren