Bookbot

ÜberMorgen

Zukunftsvorstellungen als Elemente der gesellschaftlichen Konstruktion der Wirklichkeit

Maggiori informazioni sul libro

Auch Zukunft hat eine Geschichte. In Uerz‘ Buch wird, anschließend an den Sozialkonstruktivismus von Berger & Luckmann, die These vertreten, dass es sich bei Zukunftsvorstellungen um Elemente der gesellschaftlichen Konstruktion der Wirklichkeit handelt. Die Untersuchung setzt mit der 'Erfindung' der Zukunft in der jüdisch-christlichen Eschatologie ein, in deren Rahmen es zu einer Linerarisierung des Zeitverständnisses kommt. Allererst mit der im antiken Juden- und frühen Christentum entwickelten Vorstellung eines kommenden Zustands, der sich von Vergangenheit und Gegenwart qualitativ unterscheidet, wird das Kommende vom Dann und Damals sowie vom Hier und Jetzt abgrenzbar. Gezeigt wird, wie das jüdisch-christliche Heilsdenken den bis in die Neuzeit verbindlichen und unhintergehbaren Rahmen abendländischer Zukunftsvorstellungen absteckt.

Acquisto del libro

ÜberMorgen, Gereon Uerz

Lingua
Pubblicato
2006
product-detail.submit-box.info.binding
(In brossura)
Ti avviseremo via email non appena lo rintracceremo.

Metodi di pagamento

Titolo
ÜberMorgen
Sottotitolo
Zukunftsvorstellungen als Elemente der gesellschaftlichen Konstruktion der Wirklichkeit
Lingua
Tedesco
Editore
Fink
Pubblicato
2006
Formato
In brossura
Pagine
449
ISBN10
377054305X
ISBN13
9783770543052
Serie
Descrizione
Auch Zukunft hat eine Geschichte. In Uerz‘ Buch wird, anschließend an den Sozialkonstruktivismus von Berger & Luckmann, die These vertreten, dass es sich bei Zukunftsvorstellungen um Elemente der gesellschaftlichen Konstruktion der Wirklichkeit handelt. Die Untersuchung setzt mit der 'Erfindung' der Zukunft in der jüdisch-christlichen Eschatologie ein, in deren Rahmen es zu einer Linerarisierung des Zeitverständnisses kommt. Allererst mit der im antiken Juden- und frühen Christentum entwickelten Vorstellung eines kommenden Zustands, der sich von Vergangenheit und Gegenwart qualitativ unterscheidet, wird das Kommende vom Dann und Damals sowie vom Hier und Jetzt abgrenzbar. Gezeigt wird, wie das jüdisch-christliche Heilsdenken den bis in die Neuzeit verbindlichen und unhintergehbaren Rahmen abendländischer Zukunftsvorstellungen absteckt.