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Der Wissenschaftsverlag Walter de Gruyter agierte wahrend der NS-Herrschaft uberaus erfolgreich. Angelika Konigseder zeigt, wie er unter der Fuhrung von Herbert Cram die ideologische Neuausrichtung von Staat und Gesellschaft akzeptierte, daran partizipierte und erheblich davon profitierte. Der deutschnational gesinnte Herbert Cram war kein Nationalsozialist, das hinderte ihn aber nicht daran, sich als Verleger mit den neuen Machthabern zu arrangieren. Der Verlag bemuhte sich einerseits darum, die Qualitatsstandards eines wissenschaftlichen Universalverlages aufrecht zu erhalten, suchte aber zugleich die Nahe zu staatlichen Institutionen und dort angesehenen Wissenschaftlern. Die Geschaftspolitik des Verlages Walter de Gruyter unterschied sich damit nicht von der vieler anderer mittelstandischer Unternehmen im nationalsozialistischen Deutschland.
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Walter de Gruyter, Angelika Königseder
- Lingua
- Pubblicato
- 2016
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- (Copertina rigida)
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- Titolo
- Walter de Gruyter
- Sottotitolo
- Ein Wissenschaftsverlag Im Nationalsozialismus
- Lingua
- Tedesco
- Autori
- Angelika Königseder
- Editore
- Mohr Siebeck
- Pubblicato
- 2016
- Formato
- Copertina rigida
- Pagine
- 321
- ISBN10
- 3161543939
- ISBN13
- 9783161543937
- Serie
- Tag
- Scienze sociali, Tema stórico, Scienza, Germania, Economia, Giornalismo d’opinione & Saggi, Berlino, Giudaica, Nazismo, Giudaismo, Terzo Reich (Germania nazista), 1933-1945, Storia della Scienza, Storia economica, Germanistica, Storia delle scienze naturali
- Descrizione
- Der Wissenschaftsverlag Walter de Gruyter agierte wahrend der NS-Herrschaft uberaus erfolgreich. Angelika Konigseder zeigt, wie er unter der Fuhrung von Herbert Cram die ideologische Neuausrichtung von Staat und Gesellschaft akzeptierte, daran partizipierte und erheblich davon profitierte. Der deutschnational gesinnte Herbert Cram war kein Nationalsozialist, das hinderte ihn aber nicht daran, sich als Verleger mit den neuen Machthabern zu arrangieren. Der Verlag bemuhte sich einerseits darum, die Qualitatsstandards eines wissenschaftlichen Universalverlages aufrecht zu erhalten, suchte aber zugleich die Nahe zu staatlichen Institutionen und dort angesehenen Wissenschaftlern. Die Geschaftspolitik des Verlages Walter de Gruyter unterschied sich damit nicht von der vieler anderer mittelstandischer Unternehmen im nationalsozialistischen Deutschland.