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Migration und Behinderung

Heilpädagogik im interkulturellen Kontext

Parametri

  • 104pagine
  • 4 ore di lettura

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Was ist wirklich unter dem Begriff Behinderung zu verstehen? Diese Frage steht im Mittelpunkt dieses Buches, das die Phänomene Migration und Behinderung tiefgründig analysiert und deren interessante Beziehung beleuchtet. Es wird erörtert, was es bedeutet, Mensch mit Migrationshintergrund in Deutschland zu sein, welchen Stellenwert Kultur und Fremde im Kontext von Behinderung haben und welche Konsequenzen dies für (heil-)pädagogische Hilfsmaßnahmen hat. Nach einer einführenden Auseinandersetzung mit den Grundbegriffen werden die Lebenswelten von Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland vielschichtig untersucht. Dabei wird hinterfragt, inwiefern die spezifischen Umstände dieser Personengruppe Behinderungen ihrer selbstbestimmten Lebensführung und sozialen Teilhabe hervorrufen. Der Autor analysiert kritisch das traditionelle Behinderungsverständnis und entwirft eine differenzierte Perspektive, die biologische, soziale und kulturelle Aspekte berücksichtigt. Auf dieser Grundlage wird ein alternatives Konzept einer interkulturell ausgerichteten Heilpädagogik skizziert. Obwohl Migration und Behinderung in der Gesellschaft unterschiedliche Assoziationen hervorrufen, zeigt die Studie, dass beide Phänomene oft eng miteinander verbunden sind. Ein migrierter Mensch kann in seiner Lebensgestaltung behindert sein, während eine körperlich beeinträchtigte Person sich als Fremder in ihrer kulturellen Umwelt empfinden kann. Behinderung

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Migration und Behinderung, Moritz Gómez Albornoz

Lingua
Pubblicato
2010
Rilegatura
(In brossura)
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Titolo
Migration und Behinderung
Sottotitolo
Heilpädagogik im interkulturellen Kontext
Pubblicato
2010
Formato
In brossura
Pagine
104
ISBN10
3836694670
ISBN13
9783836694674
Serie
Descrizione
Was ist wirklich unter dem Begriff Behinderung zu verstehen? Diese Frage steht im Mittelpunkt dieses Buches, das die Phänomene Migration und Behinderung tiefgründig analysiert und deren interessante Beziehung beleuchtet. Es wird erörtert, was es bedeutet, Mensch mit Migrationshintergrund in Deutschland zu sein, welchen Stellenwert Kultur und Fremde im Kontext von Behinderung haben und welche Konsequenzen dies für (heil-)pädagogische Hilfsmaßnahmen hat. Nach einer einführenden Auseinandersetzung mit den Grundbegriffen werden die Lebenswelten von Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland vielschichtig untersucht. Dabei wird hinterfragt, inwiefern die spezifischen Umstände dieser Personengruppe Behinderungen ihrer selbstbestimmten Lebensführung und sozialen Teilhabe hervorrufen. Der Autor analysiert kritisch das traditionelle Behinderungsverständnis und entwirft eine differenzierte Perspektive, die biologische, soziale und kulturelle Aspekte berücksichtigt. Auf dieser Grundlage wird ein alternatives Konzept einer interkulturell ausgerichteten Heilpädagogik skizziert. Obwohl Migration und Behinderung in der Gesellschaft unterschiedliche Assoziationen hervorrufen, zeigt die Studie, dass beide Phänomene oft eng miteinander verbunden sind. Ein migrierter Mensch kann in seiner Lebensgestaltung behindert sein, während eine körperlich beeinträchtigte Person sich als Fremder in ihrer kulturellen Umwelt empfinden kann. Behinderung