Bookbot

Stanzen

das Wort und das Phantasma in der abendländischen Kultur

Maggiori informazioni sul libro

Narziss und Pygmalion, Sphinx und Labyrinth, die Kunst des Emblems, die Karikatur und die phantastischen Auswüchse in Kunst, Literatur und Architektur des 19. Jahrhunderts sind die Themen dieses bereits 1978 erschienenen Werks des großen italienischen Philosophen. Agamben umkreist darin immer wieder neu das Verhältnis zwischen dem realen Ding und dessen Darstellung, wie es sich speziell in der Tradition des Abendlandes in Sprache und Kunst gestaltet. Sprache ist zum einen der Ort, an dem Phantasmen (re-)produziert und gelagert werden, zum anderen bleibt stets ein unüberbrückbarer Riss bestehen zwischen dem Objekt der Begierde und dem Versuch, es in Besitz zu nehmen. Für diesen unmöglichen Ort einer Inbesitznahme und zugleich den Rückzugsort des Dings steht die stanza: der Kern der Kunst und Poesie. Agambens Lektüre medizinischer Liebeslehren und der mittelalterlichen Liebesdichtung ist dabei nicht weniger faszinierend als seine einzigartige Lesart der Melancholie von Dürer bis Freud, seine Analyse des Kunstwerks im Zeitalter der Warenherrschaft und seine Untersuchungen des Emblematischen vom 16. Jahrhundert bis zur Semiologie.

Acquisto del libro

Stanzen, Giorgio Agamben

Lingua
Pubblicato
2005
product-detail.submit-box.info.binding
(In brossura)
Ti avviseremo via email non appena lo rintracceremo.

Metodi di pagamento

Titolo
Stanzen
Sottotitolo
das Wort und das Phantasma in der abendländischen Kultur
Lingua
Tedesco
Editore
Diaphanes
Pubblicato
2005
Formato
In brossura
Pagine
299
ISBN10
3935300506
ISBN13
9783935300506
Serie
Descrizione
Narziss und Pygmalion, Sphinx und Labyrinth, die Kunst des Emblems, die Karikatur und die phantastischen Auswüchse in Kunst, Literatur und Architektur des 19. Jahrhunderts sind die Themen dieses bereits 1978 erschienenen Werks des großen italienischen Philosophen. Agamben umkreist darin immer wieder neu das Verhältnis zwischen dem realen Ding und dessen Darstellung, wie es sich speziell in der Tradition des Abendlandes in Sprache und Kunst gestaltet. Sprache ist zum einen der Ort, an dem Phantasmen (re-)produziert und gelagert werden, zum anderen bleibt stets ein unüberbrückbarer Riss bestehen zwischen dem Objekt der Begierde und dem Versuch, es in Besitz zu nehmen. Für diesen unmöglichen Ort einer Inbesitznahme und zugleich den Rückzugsort des Dings steht die stanza: der Kern der Kunst und Poesie. Agambens Lektüre medizinischer Liebeslehren und der mittelalterlichen Liebesdichtung ist dabei nicht weniger faszinierend als seine einzigartige Lesart der Melancholie von Dürer bis Freud, seine Analyse des Kunstwerks im Zeitalter der Warenherrschaft und seine Untersuchungen des Emblematischen vom 16. Jahrhundert bis zur Semiologie.